Newsletter 2015
(Januar bis Dezember 2015)

Ausgewählte Auszüge verschiedener Newsletter und Artikel
zur Internetsecurity und anderen aktuellen Themen.

Was einem Webmaster alles so mit Newslettern per E-Mail passieren kann....Lesen Sie hier, warum ich meinen eigenen Newsletter seit 2003 eingestellt habe!

Urheberrechtsbelehrung
Alle hier aufgelisteten Meldungen sind, sofern sie nicht explizit entsprechend anders gekennzeichnet sind,
nicht als eigenständiger Bestandteil meines Webangebotes, sondern lediglich als Zitate
mit Verweisen (Links) auf die Beiträge Dritter in öffentlichen Online-Medien u.a. der Tagespresse zu verstehen.
Sie unterliegen demzufolge ausnahmlos direkt dem Urheberrecht der jeweiligen Autoren oder Quelleninhaber.
Siehe hierzu auch meinen
Disclaimer.

Die Beiträge der einzelnen Seiten umfassen in der Regel 12 Monate, sind chronologisch absteigend geordnet
und können mit der
Suchfunktion nach Schlüsselbegriffen gescannt werden.

Ich möchte ergänzend darauf hinweisen, dass viele der "weiterführenden Links" auf aktuelle Seiten der Tagespresse
oder Fachzeitschriften führen und daher oft
nur zeitlich begrenzt oder mit veränderter URL zur Verfügung stehen.
Gelegentliche
tote Links lassen sich daher kaum vermeiden.
Man beachte hierbei bitte das jeweilige Datum "(...)" der Meldung.
In einigen Fällen führen diese Links aber auch zur
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(Beispiel: http://www.pcwelt.de/news/viren_bugs/40130/)


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Babar:
Der Staatstrojaner mit dem
freundlichen Gesicht
(19. Februar 2015)

Auch die Geheimdienste der Franzosen sollen einen Staatstrojaner einsetzen. Dieser ist nach dem Cartoon-Elefanten Babar benannt und kann die Rechner seiner Opfer ziemlich umfassend ausspähen.

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Siehe hierzu auch meine Beiträge:
Der gläserne Bundesbürger
Webzensur

 

Internet-Speedtest ohne Flash
und Java
(19. Februar 2015)

Tools wie speedtest.net zum Testen der Download-Rate sind beliebt, setzen aber für Angriffe anfällige und deshalb gefährliche Browser-Plugins voraus. Alternativen ohne Flash und Java sind noch rar, liefern aber genauso brauchbare Ergebnisse. Neue Sicherheitslücken bei Flash treten neuerdings schon fast im Wochenrhythmus auf. Bei Java hat sich die Situation gebessert, aber Browser-Plugins für aktive Inhalte bleiben nach wie vor gefährlich. Ärgerlicherweise setzt der beliebte Internet-Geschwindigkeitstest speedtest.net auf Flash, viele andere solcher Tools verwenden dagegen Java. Wer das Risiko mit diesen Browser-Erweiterungen vermeiden, aber trotzdem prüfen möchte, wie flott sein Internetanschluss aktuell ist, kann speedof.me nutzen. Der Dienst setzt auf das von allen aktuellen Browsern unterstützte HTML5 und läuft damit auf einer breiten Palette von Plattformen, angefangen bei Desktop-PCs bis zu Smartphones, alle unter verschiedenen Betriebssystemen.

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Equation-Group:
"Höchstentwickelte Hacker der Welt"
infizieren u.a. Festplatten-Firmware
Update
(17. Februar 2015)

Seit Jahren, wenn nicht sogar Jahrzehnten treibt eine Gruppe von Cyberangreifern weltweit ihr Unwesen und setzt auf äußerst hochentwickelte Technik, behauptet Kaspersky. Details bereits bekannter Malware impliziert Verbindungen zum US-Geheimdienst NSA. Die russische IT-Sicherheitsfirma Kaspersky Lab hat Details zu einer Equation Group getauften Hackergruppe veröffentlicht, die mit ausgefeilten Methoden Regierungen und Unternehmen in mehr als 30 Ländern angegriffen haben soll. Auch wenn sie nicht direkt genannt wird, gibt es Hinweise, das die NSA oder ein anderer US-Geheimdienst dahinter steckt. Als besonders intensive Angriffsmethode hebt Kaspersky die Fähigkeit der Gruppe hervor, die Firmware von Festplatten bekannter Hersteller zu manipulieren. Die entsprechende Malware habe man in zwei Festplatten gefunden.

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Siehe hierzu auch meine Beiträge:
Der gläserne Bundesbürger
Cyberwar


Sicherheitslücke in Gruppenrichtlinien:
Mit dem Patchen allein
ist es nicht getan
(16. Februar 2015)

Admins aufgepasst: Eines der am Februar-Patchday ausgelieferten Updates schützt nur, wenn man eine Reihe von Anweisungen befolgt. Tut man das nicht, bleibt die Infrastruktur für Man-in-the-Middle-Angriffe anfällig.An seinem Februar-Patchday hat Microsoft zwei fatale Sicherheitspannen in Windows beseitigt, die mit der Verarbeitung von Gruppenrichtlinien zusammenhängen. Eine wichtige Information hat sich allerdings noch nicht überall herumgesprochen, wie heise Security in Gesprächen mit Admins feststellte: Mit der Installation der Patches ist es nicht getan, Admins müssen händisch Änderungen an den Gruppenrichtlinien vornehmen.

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Add-ons infiltrieren Browser,
tracken Nutzer und verweisen
auf Malware
(13. Februar 2015)

Eine ganze Schar von Webbrowser-Erweiterungen schleicht sich über verschiedene Software-Bundles ein und nervt mit geschickt platzierten Werbeeinblendungen. Dabei verfolgen sie auch die Fährte von Nutzern im Internet und sammeln Daten. Um Geld in ihre Kassen zu spülen, verstecken Abzocker Adware-Add-ons in vermeintlich seriösen Software-Bundles, die die Erweiterungen heimlich im Webbrowser installieren. Anschließend jubeln diese dem Nutzer auf geschickte Art und Weise Werbung unter die zu Malware führt und greifen Nutzerdaten ab.

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Siehe hierzu auch meine Beiträge:
Jäger und Sammler
Der gläserne Bundesbürger


Nissan testet selbstleuchtenden
Autolack
(13. Februar 2015)

Nissan testet eine Lackierung, die tagsüber das auf ein Testauto einfallende Sonnenlicht absorbieren und das Fahrzeug nachts stundenlang zum Leuchten bringen soll.

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Anonymous und die Todesser:
Jagd auf Pädophilen-Netzwerke
(12. Februar 2015)

#OpDeathEaters heißt die neue Initiative der Hackerbewegung Anonymous. Über eine weltweite Kampagne soll die Verstrickung von Pädophilen-Netzwerken mit Eliten aufgedeckt werden. Internetnutzer sind angehalten, dabei zu helfen. "Todesser" sind eigentlich gruselige Wesen aus dem Harry-Potter-Universum. Die Anhänger des Oberschurken Lord Voldemort sind skrupellos. Sie foltern, töten und sind durch und durch widerlich. Anonymous bezeichnet so Leute, die sich an Kindern vergehen, Täter schützen oder deren Taten erst ermöglichen. Anders als bei vorangegangenen Aktionen soll es bei #OpDeathEaters nicht um Umtriebe in geschützten Bereich des Internets gehen, in denen Kinderpornographie gehandelt wird. Ziel ist es, internationale Netzwerke aufzudecken.

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Pannen-Patch:
Microsoft probierts
noch mal
(12. Februar 2015)

Unangekündigt hat Microsoft erneut damit begonnen, den Patch KB3001652 über Windows Update zu verteilen. Im ersten Anlauf hatte das Unternehmen damit zahlreiche Rechner lahm gelegt. Unterdessen beschweren sich Nutzer über einen weiteren Patch.

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Blog zeigt 130.000 Seiten UFO-Akten
der US Air Force Update
(12. Februar 2015)

Der US-amerikanische Hobbyforscher John Greenewald hat insgesamt rund 130.000 Aktenseiten über viele Jahre hinweg von US-Behörden besorgt und erstritten. Nun zeigt er sie im Internet. Freunde übernatürlicher Phänomene können ab sofort tief in die echten Ufo-Akten der US Air Force abtauchen. Zu sehen ist dieses für Ufologen spannende Material im Blog des US-Hobbyforschers John Greenewald. Er hat die Dokumente, insgesamt rund 130.000 Aktenseiten, über viele Jahre hinweg von US-Behörden besorgt und erstritten. Auf seiner Webseite macht er die durch die Air Force untersuchten UFO-Sichtungen der Jahre 1945 bis 1969 nach Jahrzehnten sortiert verfügbar. [Update: Derzeit sind die Files aber wegen eines Copyright-Konflikts mit ancestry,.com nicht komplett verfügbar, ein Teil findet sich auf der Blue-Book-Seite von Black Vault.

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Hilfe gegen klemmendes
Windows-Update
(11. Februar 2015)

Angeblich wurde die Ursache der Patch-Panne gefunden: Der Patch KB3001652 hing fest, weil er auf die Bestätigung eines EULA-Dialogs wartete – den Nutzer von Windows Update aber gar nicht zu Gesicht bekommen haben. Microsoft hat von Dienstagabend bis Mittwochmittag den Patch KB3001652 über Windows-Update verteilt, der vielen Nutzern den Rechner lahm gelegt hat. Während das Unternehmen noch keine konkreten Tipps liefern kann, wie man das Problem im Fall der Fälle beseitigt, finden Betroffene im Blog von Günter Born bereits einige potenziell wertvolle Hinweise.

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Vorsicht! Microsoft-Patch
legt Rechner lahm
Update
(11. Februar 2015)

An seinem Februar-Patchday schließt Microsoft 56 Lücken – und beschert Windows-Nutzern auch neue Probleme. Durch ein älteres Update, das nun automatisch verteilt wird, hängt der Rechner beim Installieren fest. Microsofts Feburar-Patchday hat es in sich: Die Redmonder schließen mit 9 Updates insgesamt 56 Sicherheitslücken. Drei der Updates stuft das Unternehmen als "kritisch" ein, die übrigen sechs als "wichtig". Bevor es jedoch um die neuen Patches geht, eine eindringliche Warnung: Offenbar hat Microsoft am Dienstagabend damit begonnen, den Visual-Studio-Patch KB3001652 über Windows Update zu verteilen. heise Security liegen zahlreiche Berichte von Lesern vor, bei denen die Installation des Updates fehlgeschlagen ist und deren System seitdem nicht mehr hochfährt, da Windows das Update immer wieder zu installieren versucht.

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Kunststoff mit herausragenden
Eigenschaften
(11. Februar 2015)

Eine IBM-Forscherin hat eine neue Kunststoffart mit herausragenden Eigenschaften hergestellt – und das durch reinen Zufall. Als die Chemikerin Jeannette Garcia einen milchig-weißen Klumpen in einem Laborkolben entdeckte, dachte sie, ihr sei ein Experiment missglückt. Aber welches? Sie wurde neugierig. Die erste Überraschung war: Sie benötigte einen Hammer, um das Material aus seinem Glasgefängnis zu befreien. Die zweite: Dem Kunststoff selbst machte die unsanfte Behandlung überhaupt nichts aus. Am Ende zeigte sich laut Bericht von Technology Review: Garcia hatte eine neue Kunststoffart mit herausragenden Eigenschaften hergestellt – die sich auch noch gut recyceln lässt.

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Siehe hierzu auch:
Neues aus Forschung und Technik


Adobe verteilt wichtiges
Sicherheits-Updates für Flash –
zumindest etwas Update
(05. Februar 2015)

Adobe hat mit der Auslieferung des Updates begonnen, das die kritische Schwachstelle im Flash Player stopfen soll. Die Version 16.0.0.305 wird derzeit nur über den Auto-Updater verteilt – der manuelle Download soll im Laufe des Donnerstags möglich werden.

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So schützen Sie sich
vor der Flash-Lücke
(04. Februar 2015)

Während Adobe weiterhin keine konkreten Schutzmaßnahmen kennt oder nennt, rät das BSI ganz klar zur Deinstallation des Flash Player. Wer nicht handelt und Flash weiterhin aktiv lässt, geht ein großes Risiko ein.

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Adblock Plus:
Auch Microsoft zahlt für Platz
auf der Whitelist
(03. Februar 2015)

Google und Amazon zahlten bereits an die Betreiber des Plugins Adblock Plus, um von der Werbeblockade ausgenommen zu werden. Offenbar hat Microsoft nun nachgezogen. Außerdem gibt es neue Hinweise darauf, um wie viel Geld es geht. Um von der Werbeblockade des Browser-Plugins Adblock Plus ausgenommen zu werden, haben Google, Amazon, Microsoft und die Werbeagentur Taboola an die Betreiber Eyeo Geld bezahlt. Das berichtet die Financial Times unter Berufung auf vertrauliche Dokumente, deren Existenz der Zeitung gegenüber bestätigt worden sei.

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Wem kann man hier noch trauen?
Siehe dazu auch meinen Beitrag von Juni 2004:

Delisting


Flash-Player deaktivieren!
Schon wieder Angriffe auf
ungepatchte Lücke
(02. Februar 2015)

Und täglich grüßt die Flash-Lücke: Nur eine Woche war Ruhe, jetzt ist die nächste kritische Schwachstelle aufgetaucht. Da diese bereits ausgenutzt wird, sollte Flash wieder ein mal abgeschaltet werden. Erneut nutzen Online-Ganoven eine zuvor unbekannte Sicherheitslücke im Flash Player aus. Die Lücke klafft in allen Flash-Versionen, einschließlich der erst vor einer Woche veröffentlichten Version 16.0.0.296.

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Verschärfung des Sexualstrafrechts
in Kraft getreten
(01. Februar 2015)

Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit ist am 26. Januar 2015 eine von Bundesjustizminister Heiko Maas initiierte Verschärfung des Sexualstrafrechts in Kraft getreten, die insbesondere den Umgang mit Fotos im Internet betrifft. Mit seiner Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt ist in der vergangenen Woche das "49. Gesetz zur Änderung des Strafgesetzbuches" in Kraft getreten (PDF-Datei). Die Reform dient der Umsetzung europäischer Vorgaben zum Sexualstrafrecht und soll zudem einen Schutz vor "Cybermobbing" einführen. Kritiker halten die Vorschriften für viel zu weitgehend und befürchten, dass auch Hobbyfotografen ohne böse Absicht schnell in den Bereich der Strafbarkeit gedrängt werden könnten.

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Adobe beginnt Update-Auslieferung
Update
(25. Januar 2015)

Adobe hat sich Zeit damit gelassen, eine schwerwiegende Lücke im Flash-Player zu stopfen: Nun werden seit Samstag endlich über den Auto-Updater sichere Versionen verteilt. Adobe beginnt mit der Auslieferung von Updates für den Flash-Player, die eine seit Anfang der letzten Woche bekannte Sicherheitslücke (CVE-2015-0311) stopfen sollen. Die Version 16.0.0.296 werde laut Mitteilung seit dem 24. Januar an Nutzer der Flash-Laufzeitumgebung verteilt – sofern die Auto-Update-Funktion aktiviert ist. Eine Update-Fassung für den manuellen Download solle in der am 26. Januar beginnenden Woche folgen. Aktuell verwundbar sind unter Windows und Mac OS X die Versionen bis 16.0.0.287; unter Linux 11.2.202.438 und frühere.

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Sensoren sollen drohenden
Schlaganfall erkennen
(24. Januar 2015)

Samsung hat ein System entwickelt, um die Gehirnströme des Trägers zu überwachen und so frühzeitig die Gefahr eines Schlaganfalls zu erkennen. Die Sensoren sollen sich in Brillen oder Haarspangen integrieren lassen. Entwicklern bei Samsung soll es gelungen sein, ein Frühwarnsystem für Schlaganfälle zu entwickeln. Ein am Kopf getragenes Gerät erfasst hierfür über Sensoren die Hirnströme des Patienten und wertet sie mit speziellen Algorithmen aus. Das System namens EDSAP (Early Detection Sensor & Algorithm Package) wurde in Zusammenarbeit mit Neurologen entwickelt.

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Siehe hierzu auch:
Neues aus Forschung und Technik


Flash-Player deaktivieren!
Sicherheits-Update lässt
kritische Lücke offen
(22. Januar 2015)

Adobe hat ein Sicherheitsupdate für seinen Flash-Player herausgegeben. Allerdings bleibt Flash verwundbar, da es eine kritische Schwachstelle offen lässt. Nutzer sollten das Plug-in deshalb bis auf Weiteres stilllegen. Mit einem Sicherheitsupdate schließt Adobe eine Sicherheitslücke im Flash-Player, die bereits aktiv von Cyber-Ganoven ausgenutzt wird. Es handelt sich dabei aber nicht um die Lücke, über die heise Security vergangenen Mittwoch berichtete. Flash bleibt weiter angreifbar und sollte umgehend deaktiviert werden. - Alarmstufe Rot – trotz Patch! Das in Chrome enthaltene Flash-Plugin ist unabhängig vom auf dem System installieren Flash Player und muss separat deaktiviert werden. Durch die Schwachstelle, die der Patch schließt, umgehen Angreifer die Speicherverwürfelung von Windows, das sogenannte Address Space Layout Randomization (ASLR) – eine Schutzfunktion, die das Ausnutzen von Sicherheitslücken erschwert. Die aktuelle (weiterhin verwundbare) Version heißt unter Windows und Mac OS X 16.0.0.287 und unter Linux 11.2.202.438.

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Kommentar:
Wir brauchen keine Hologramme,
wir brauchen ein besseres Windows
(22. Januar 2015)

Windows 10 kommt mit Hologrammen und einer sprechenden Assistentin. Dabei brauchen wir statt Gimmicks ein solideres, sichereres Windows, findet Fabian Scherschel. Ganz am Anfang seiner Ankündigung zum neuen Windows lobt Microsoft einmal kurz großspurig die neuen Sicherheitsmaßnahmen in Windows 10 – um danach zwei Stunden lang Sicherheit nicht ein einziges Mal mehr zu erwähnen. Die Windows-Macher versprechen uns Hologramme, dabei brauchen wir viel dringender ein Windows, dessen Updates funktionieren.

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Das Internet der (verräterischen) Dinge:
Heimvernetzung weckt Interesse
von Angreifern
(22. Januar 2015)

Intelligente Häuser und das Internet der Dinge gelten als wichtige Zukunftstrends. Wie erste Angriffe zeigen, achten die Hersteller dabei jedoch nicht genug auf die Sicherheit. Anfang Januar lieferte der Sicherheitsforscher Brian Krebs eine interessante Information über das Bot-Netz Lizard Stresser, das kommerziell für Angriffe auf Webseiten angeboten wird: Anders als konventionelle Botnetze besteht es nicht aus Laptops und Desktop-Computern, sondern hauptsächlich aus geknackten Heimroutern. Nach einem Bericht von Technology Review könnte dies der Auftakt zu einer Welle von Angriffen über vernetzte Technik fürs Heim gewesen sein, die sich zunehmender Beliebtheit erfreut.

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Siehe hierzu auch meine Beiträge:
Der gläserne Bundesbürger
Cyberwar


Windows 10 wird im ersten
Jahr kostenlos Update
(21. Januar 2015)

Terry Myerson hat am Mittwochabend neue Informationen über Windows 10 mitgebracht. Wer innerhalb des ersten Jahres nach Erscheinen von Windows 10 darauf umsteigt, kann das kostenlos tun. Auf einer Presse-Veranstaltung in Redmond hat Windows-Chef Terry Myerson bekannt gegeben, dass Windows 10 im ersten Jahr nach Erscheinen der fertigen Version kostenlos angeboten wird. Das gilt für alle Besitzer von Windows 7, Windows 8.1 und Windows Phone 8.1. Eine Neuinstallation wird dafür nicht notwendig sein, Microsoft hat bereits vor Monaten versprochen, dass nicht nur von Windows 8.1 aus, sondern auch von Windows 7 aus eine Upgrade-Installation möglich sein wird, bei der alle Dateien, Anwendungen und Einstellungen erhalten bleiben.

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Auch de Maizière wendet sich
gegen Verschlüsselung
(21. Januar 2015)

Nach Großbritanniens Premier Cameron und US-Präsident Obama hat nun auch der Bundesinnenminister gefordert, dass Sicherheitsbehörden in die Lage versetzt werden müssen, verschlüsselte Kommunikation einsehen zu können. Das diene dem Kampf gegen den Terror.

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Siehe hierzu auch meine Beiträge:
Der gläserne Bundesbürger
Webzensur
Cyberwar


Ist der Antiviren-Sektor
nicht mehr ganz bei Trost?!
(17. Januar 2015)
Kommentar by Jochen (Emisoft)

Wir beobachten einen Besorgnis erregenden Trend, der langsam außer Kontrolle gerät: Potenziell unerwünschte Programme (PUPs) sind weiterhin auf dem Vormarsch. Was jedoch noch Besorgnis erregender ist: wie die Verbreitung vonstatten geht. Seit große Anbieter wie Oracle (Java) und Microsoft (Bing und Skype) damit begonnen haben, ihre Software im Paket mit anderer Software zu verkaufen, sind jetzt Antiviren-Softwarenanbieter jetzt auf diesen Zug aufgesprungen. Wir haben Recherchen zu den häufigsten Vorgehensweisen mit PUPs unter Freeware-Antiviren-Softwareanbietern angestellt, und die Ergebnisse sind recht verstörend.

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Dieser Artikel spricht mir wirklich aus der Seele! :-(

DER TECHNODOCTOR


ARD-Doku mit Edward Snowden:
Der Cyberkrieg hat begonnen
(13. Januar 2015)

Die Visualisierung des Cyberkriegs bei der ARD erinnert stark an den Strategiespiel-Klassiker "Command & Conquer"Der Cyberkrieg kommt nicht, er ist schon da; spätestens seit Stuxnet sind Menschenleben in Gefahr. So lautet die These einer ARD-Dokumentation zum Cyberkrieg, in der neben Stuxnet-Analyst Ralph Langner auch Edward Snowden zu Wort kommt.Eine am gestrigen Montagabend in der ARD ausgestrahlte Dokumentation zum "Schlachtfeld Internet" schürt die Angst vor dem Cyberkrieg. IT-Sicherheitsforscher Götz Schartner, Stuxnet-Analyst Ralph Langner und NSA-Whistleblower Edward Snowden sind sich einig: "Digital sind wir schon lange im Krieg." Laut Snowden infiltriert die NSA gezielt kritische Infrastruktur; mit dabei seien Krankenhäuser, Universitäten und Internetknotenpunkte – "wenn da etwas bei schief geht, können Menschen sterben."

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Siehe hierzu auch meine Beiträge:
Der gläserne Bundesbürger
Webzensur
Cyberwar

 

102 Jahre alte Verstärkerröhre
in Betrieb
(13. Januar 2015)

Der Technik-Sammler Patric Sokoll besitzt eine Lieben-Röhre von 1912, als "Großmutter aller Elektronenröhren" eine der ersten nutzbaren Verstärkertrioden überhaupt. Das quecksilberdampfgefüllte Prachtstück funktioniert heute noch, wie ein Test bewies.

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Siehe hierzu auch:
Neues aus Forschung und Technik

 

Großbritannien:
Cameron will gegen
Verschlüsselung vorgehen
(13. Januar 2015)

Als Reaktion auf die Anschläge in Paris hat Großbritanniens Premier David Cameron angekündigt, die Überwachungsbefugnisse deutlich auszuweiten. Wenn er wiedergewählt werde, müsse jede Kommunikation für Geheimdienste einsehbar sein. Großbritanniens Premier David Cameron will den Sicherheitsbehörden seines Landes neue Befugnisse geben, die einem Verbot sicher verschlüsselter Kommunikation gleichkommen könnten.

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Siehe hierzu auch meine Beiträge:
Der gläserne Bundesbürger
Webzensur
Cyberwar


Microsoft meldet Kinderpornografie
in Cloud-Diensten an deutsche Ermittler
(12. Januar 2015)

US-amerikanische Cloud-Anbieter scannen hochgeladene Inhalte automatisch nach kinderpornografischem Material. Meldungen über Verdachtsfälle werden auch an deutsche Ermittlungsbehörden weitergegeben. Wer Fotos in Cloud-Dienste hochlädt, muss davon ausgehen, dass diese von
automatischen Systemen gescannt und auf Kinderpornografie durchsucht werden.

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Siehe hierzu auch meine Beiträge:
Der gläserne Bundesbürger
Webzensur

 

Google verrät Windows-Lücken
zwei Tage vor dem Patch,
Microsoft tobt
(12. Januar 2015)

Durch bisher unbekannte Lücken können sich Nutzer höhere Rechte verschaffen, als ihnen zustehen. Google hat die Lücken entdeckt und einen passenden Exploit veröffentlicht, da Microsoft erst nach der vorgesehenen Frist patcht. Microsoft ist wenig erfreut. Wieder hat Googles Sicherheitsteam Details und einen Exploit zu Windows-Lücken veröffentlicht, die Microsoft noch nicht gepatcht hat. Wieder kann sich ein angemeldeter Nutzer durch die Schwachstellen höhere Rechte verschaffen, als ihm zustehen (Privilege Escalation). Und wieder hat Microsoft die von Google gesetzte Frist von 90 Tagen überschritten.

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Ein Antibiotikum,
das Resistenzen verhindert?
(12. Januar 2015)

In gewöhnlicher Erde haben Forscher mit Hilfe eines neuen Verfahrens ein Antibiotikum mit einer neuartigen Wirkweise entdeckt. Es weckt Hoffnung auf das dauerhafte Ausbleiben von Resistenzen und weitere Entdeckungen dieser Art. Forscher aus Bonn und Boston haben ein neuartiges Antibiotikum entdeckt, das große Hoffnungen weckt: Wegen seiner ungewöhnlichen Wirkungsweise werden Bakterien möglicherweise nie Resistenzen dagegen entwickeln, berichtet Technology Review. Weil in den letzten Jahrzehnten nur noch wenige neue Antibiotika entdeckt wurden und zugleich die Zahl der Resistenten stark zunimmt, warnte die WHO bereits davor, an sich besiegte Krankheiten könnten wieder tödlich werden. Das jetzt entdeckte Antibiotikum, bezeichnet als Teixobactin, wäre damit potenziell eine hilfreiche neue Waffe für die Medizin. Bislang wurde es aber nur an Mäusen getestet.

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Siehe hierzu auch:
Neues aus Forschung und Technik


Fast alle ARD-Radiosender
stellen Mittelwelle ein
(06. Januar 2015)

Mittelwelle galt in den Kindertagen des Radios als HiTech. Heute drehen nur Nostalgiker am Regler, damit das Pfeifen und Rauschen eines MW-Senders leiser wird. Die Anstalten setzen lieber auf DAB+. Fast alle öffentlich-rechtlichen Radiosender in Deutschland haben den Empfang über Mittelwelle (MW) abgeschafft. Nachdem Südwestrundfunk, Mitteldeutscher Rundfunk, Hessischer Rundfunk, Rundfunk Berlin-Brandenburg, Deutschlandradio Kultur und Radio Bremen dieses Angebot beendet haben, wird auch der Norddeutsche Rundfunk (NDR) von Montag an keine Sendungen mehr über MW ausstrahlen.

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Letzte Woche der ersten Support-Phase
für Windows 7
(06. Januar 2015)

Mitte Januar 2015 beendet Microsoft den "grundlegenden Support" für Windows 7, auch Mainstream-Support genannt. Für die meisten Anwender macht das aber nichts. Windows 7 wird wie alle aktuellen Versionen zehn Jahre lang von Microsoft mit Sicherheitsupdates versorgt – also bis Januar 2020. Dieser Support ist in zwei Phasen unterteilt.
Am 13. Januar 2015
geht das Produkt gemäß Microsofts Support Lifecycle vom "grundlegenden" oder "Mainstream"-Support in die Phase des "erweiterten" Supports über, auch "Extended Support" genannt. Für die meisten Anwender spielt das aber keine Rolle, denn die essentiell wichtigen Sicherheitsupdates gibt's noch weitere fünf Jahre.

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FROHES NEUES JAHR! (01. Januar 2015)

Jahresrückblick bei Web.de - Diese Themen bewegten uns 2014.

Das Jahr der Brustwarze - Ein etwas "spezieller" Rückblick des STERN.

Trends im Googleückblick - Das haben wir gesucht.

Ich wünsche allen Besuchern meiner Seiten ein
gesundes, erfolgreiches und
FROHES NEUES JAHR 2015!

DER TECHNODOCTOR


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