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Neurowissenschaften: "Ein allwissender Beobachter könnte unsere Entscheidungen vorhersehen" (24. März 2016)

Alle unsere Entscheidungen basieren auf den Naturgesetzen und seien deshalb prinzipiell vorherzusehen, meint der Berliner Neuroforscher John-Dylan Haynes. Kommerzielle Lügendetektoren seien trotzdem "hochgradig unseriös". Der Glaube an die Entscheidungsfreiheit ist falsch, sagt der Berliner Neuroforscher John-Dylan Haynes, Professor an der Charité Berlin und Direktor des Berlin Center for Advanced Neuroimaging, im Interview "Wie frei sind die Gedanken, Herr Haynes?" mit dem Magazin Technology Review....

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März
2016
  Wärme-Abstrahlung ins Weltall auf dem Weg zur Kommerzialisierung

So genannte radiative Kühlung lässt sich zur Klimatisierung mit weniger Energieeinsatz nutzen. Mehrere Gruppen arbeiten daran, dieses unkonventionelle Konzept in die Praxis umzusetzen. SkyCool Systems, ein Spin-off aus der Stanford University, arbeitet an der Kommerzialisierung der so genannten radiativen Kühlung. Dabei gelangt Wärmestrahlung von Objekten in den Weltraum, was zu einer Abkühlung unter die Umgebungstemperatur führt. Tagsüber wirkt normalerweise Sonnenlicht diesem Effekt entgegen, doch nanotechnische Optik-Tricks sollen seine Nutzung auch im Hellen ermöglichen, berichtet Technology Review online in „Kühlen mit dem kaltenWeltraum“.

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März
2016
  Pentagon-Forschungsagentur will Cyborg-Schnittstelle entwickeln

Die Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa) arbeitet an einem Hirnimplantat, das eine direkte Schnittstelle zu Computern und digitaler Kommunikation erlauben soll. Angeblich stehen therapeutische Anwendungen im Vordergrund.

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März
2016
  Schott: In einigen Jahren könnte es Glas zum Falten geben (09. März 2016)

Spezialglas wird immer dünner, ohne zu sehr an Stabilität zu verlieren, was unter anderem biegsame Elektronik möglich macht. Der deutsche Hersteller Schott kündigt jetzt sogar faltbares Glas an. Der deutsche Hersteller Schott will in einigen Jahren Glas anbieten, das sich nicht nur biegen, sondern auch falten lässt.
Das sagte
Rüdiger Sprengard, Leiter der Geschäftsentwicklung für ultradünnes Glas des Mainzer Unternehmens, während einer Präsentation in San Francisco. Dadurch könnten unter anderem Telefone möglich werden, die zusammengeklappt in die Hosentasche passen, aber trotzdem einen Bildschirm in Tablet-Größe bieten....

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März
2016
  Hirn-Computer-Schnittstelle "zum "Einstecken"

Mit sogenannten Stentroden lassen sich Daten aus dem Gehirn ohne Öffnen der Schädeldecke erfassen...
...Stattdessen wird das Gerät von der Größe einer Büroklammer mittels Katheter in ein Blutgefäß im Hals eingeführt....

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März
2016
  Start-up plant flüssige Biopsien zur Tumorerkennung

Mit einfachen Bluttests sollen sich Krebszellen künftig ohne Eingriff nachweisen lassen. Das Start-up eines Ex-Google-Managers will das möglich machen.

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Siehe hierzu auch:
Neues aus Forschung und Technik

März
2016
  Neue künstliche Haut für künftige Roboter

Ein neuartiger Leuchtkondensator lässt sich extrem dehnen, leuchtet dabei und ist druckempfindlich. Diese Entwicklung soll als Display weiche Elektronik und die Interaktion mit Robotern voranbringen.

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Februar
2016
Treibstoff aus der Sonne: Verfahren für nachhaltige Herstellung von flüssigen Kohlenwasserstoffen

Wissenschaftler der University of Texas in Arlington stellen ein einstufiges Verfahren vor, in dem aus CO2 und Wasser flüssiger Kohlenwasserstoff gewonnen wird. Das Kohlendioxid dazu wollen sie aus der Luft holen.

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Februar
2016
  Krebsmedikament soll Parkinsonkranken helfen

Forscher haben festgestellt, dass der Wirkstoff Nilotinib die geistigen und motorischen Fähigkeiten von Menschen mit der Parkinsonschen Krankheit verbessern könnte.

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Februar
2016
Mikrobiom-Medikamente könnten gegen viele Krankheiten helfen

Verschiedene Bakterien-Gemeinschaften im Körper scheinen eine wichtige Rolle für die Gesundheit zu spielen. Wie genau, ist noch offen, doch es werden bereits erste Medikamente entwickelt, die darauf abzielen.

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Februar
2016
Glasscheibe zur "ewigen Speicherung" großer Datenmengen soll marktreif werden

360 Terabyte Daten passen auf eine Glasscheibe, die etwa so groß ist wie ein 2-Euro-Stück. Die britischen Forscher aus Southampton suchen nun Industriepartner, um die Technik marktreif machen zu können.

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Februar
2016
  Forscher züchtet künstliche Blutgefäße – mit einer Zuckerwattemaschine

Zuckerwatte ist nicht nur süß und klebrig, sondern inspiriert die biomedizinische Forschung. Denn mit verklebten Fäden aus der Zuckerwattemaschine lassen sich künstliche Blutgefäße einfach züchten.

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Februar
2016
Körperdaten: Neues Sensorsystem analysiert chemische Stoffe im Schweiß

Im Schweiß verstecken sich viele Informationen über den Gesundheitszustand von Menschen. Mit einem Sensorsystem wollen Forscher bis zu 20 unterschiedliche Stoffe darin erfassen und Rückschlüsse auf ihre genaue Bedeutung ziehen. Bisherige Fitness-Armbänder und manche Smartwatches sollen Informationen über den Gesundheitszustand ihrer Träger liefern, indem sie Faktoren wie Puls oder Atemrate messen. Eine Gruppe von Forschern geht jetzt weit darüber hinaus, wie Technology Review online in „Schweiß als Informationsquelle“ berichtet: Ihr System mit mehreren Sensoren kann die Konzentration von Natrium, Kalium, Glucose und Laktat erfassen.

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Februar
2016
Einstein hatte Recht: Forscher weisen Gravitationswellen nach Update

Nach Jahrzehnten der Suche meinen Forscher nun, erstmals Gravitationswellen nachgewiesen zu haben. Die hatte Albert Einstein vor 100 Jahren in der Allgemeinen Relativitätstheorie prognostiziert. Er hatte aber nicht gedacht, dass ein Nachweis möglich ist.

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Februar
2016
  Neuer Wasserfilter für Schwermetalle und radioaktive Substanzen

Mithilfe von Amyloid-Fibrillen und Aktivkohlen haben Wissenschaftler der ETH Zürich eine neuartige Filtermembran hergestellt. In Tests reichte oftmals ein Filterdurchgang, um mit Schwermetallen belastetes Wasser auf Trinkwasser-Qualität zu bringen.

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Februar
2016
Kreisel-Handschuh bringt Hoffnung für Parkinson-Patienten

Zitternde Hände erschweren bei voranschreitenden Krankheiten wie Parkinson den Alltag von Betroffenen immer stärker. Abhilfe könnte jetzt statt Medikamenten ein relativ einfaches mechanisches Konzept bringen.

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Januar
2016
Stephen Hawking warnt Menschheit vor selbstverschuldetem Untergang

Eindringlich warnt der Physiker Stephen Hawking vor den tödlichen Gefahren technischen Fortschritts, ob künstliche Intelligenz oder Gentechnik.

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Januar
2016
  Gentherapie: Pharmafirmen arbeiten mit Hochdruck an CRISPR-Medikamenten

Mit dem Verfahren CRISPR lassen sich Gene gezielt editieren. Noch funktioniert das nur im Labor, doch Medikamentenhersteller wollen Wirkstoffe entwickeln, die direkt innerhalb des Körpers eingesetzt werden können.

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Januar
2016
  Mit Hochspannung gegen Blutsauger (11. Januar 2016)

Deutsche Forscher haben einen Plasmakamm entwickelt, mit dem sich Kopfläuse samt ihrer Eier schonend entfernen lassen sollen.

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Januar
2016
Krieg der Bakterien (07. Januar 2016)

Neue Techniken wie das Genome Editing eröffnen überraschende Möglichkeiten. Forscher aus Singapur und den USA wollen jetzt mit umprogrammierten Bakterien Krankheiten bekämpfen, berichtet Technology Review im Medizinschwerpunkt des aktuellen Hefts. Der Medizinforschung bieten sich dank der Gentechnik neue Wege, gegen Krankheitserreger vorzugehen. Derzeit statten die Wissenschaftler Mikroben mit neuen genetischen Schaltkreisen aus, damit sie im menschlichen Körper krank machende Keime erkennen und abtöten.

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Januar
2016
  Künstliche Implantate sollen Kranken ihre Stimme zurückgeben

US-Forscher züchten Stimmbandgewebe im Labor. Im eingegrenzten Tierversuch funktioniert die Technik bereits.

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Dezember 2015
  Der Schlammfresser: Roboter mit Energiegewinnung aus Schmutzwasser

Britische Forscher haben einen Schwimmroboter gebaut, der seine Energie aus Schmutzwasser gewinnt, berichtet Technology Review in seiner Januar-Ausgabe (ab Donnerstag am Kiosk oder online bestellbar). Der Row-bot nutzt eine sogenannte mikrobielle Brennstoffzelle (Microbial Fuel Cell, MFC). Unter Sauerstoffabschluss läuft darin ein Gärprozess ab: Mikroorganismen zerlegen die darin enthaltenen Kohlenwasserstoffe in Kohlendioxid, Protonen und energiereiche Elektronen. Normalerweise würden die Bakterien diese energiereichen Elektronen für ihren eigenen Stoffwechsel nutzen. Aber in der Brennstoffzelle werden sie über eine Anode abgesaugt. Die Protonen wandern durch eine Membran zur Kathode. Eine elektrische Spannung entsteht, die über einen äußeren Verbraucher Strom fließen lässt.

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Dezember 2015
Medizin aus dem 3D-Drucker

Der amerikanische Arzt und Chemiker Martin Burke hat ein Gerät entwickelt, mit dem sich aufwändig zu bauende medizinische Wirkstoffe automatisch herstellen lassen. Der Apparat könnte künftig Forschung wie Praxis enorm erleichtern. http://www.heise.de/newsticker/meldung/Medizin-aus-dem-3D-Drucker-3009975.html

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November 2015
  Ultraschall und Gasbläschen ermöglichen erstmals Öffnung der Blut-Hirn-Schranke

Die so genannte Blut-Hirn-Schranke schützt unser Denkorgan vor Fremdstoffen – verhindert aber auch die Aufnahme der meisten Medikamente. Kanadische Forscher konnten sie jetzt erstmals gezielt öffnen.http://www.heise.de/newsticker/meldung/Ultraschall-und-Gasblaeschen-ermoeglichen-erstmals-Oeffnung-der-Blut-Hirn-Schranke-2930023.html

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November 2015

Blutvergiftung: Neues Verfahren identifiziert Sepsis-Erreger in wenigen Stunden

Wenn der Auslöser einer Sepsis schnell identifiziert wird, lässt sich die oft tödliche Krankheit besser in den Griff bekommen. Ein neues Verfahren verringert den Zeitaufwand von Tagen auf Stunden.

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November 2015
Gegen Hirnalterung: Neues Zellerzeugungsverfahren wird erprobt

US-Forscher stellen aus Hautzellen Hirnzellen her, die die Eigenschaften ihres Spenders beibehalten. Das könnte etwa bei der Entwicklung von Alzheimer-Medikamenten helfen.http://www.heise.de/newsticker/meldung/Gegen-Hirnalterung-Neues-Zellerzeugungsverfahren-wird-erprobt-2853551.html

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Oktober 2015
Gehirn-Chip soll Alzheimer-Patienten helfen (07. Oktober 2015)

Ein neuer implantierbarer Chip soll Menschen beim Erinnern helfen. In ersten Tests mit Patienten als Kontrollgruppe zeigte der Algorithmus bereits sein Können.

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Oktober 2015
  Digitale Preisschilder setzen sich im Einzelhandel durch (06. Oktober 2015)

Digitale Preisschilder ersetzen schon in vielen Supermärkten das Papier-Etikett. Nun rüstet auch die Elektronikkette Media-Saturn alle Geschäfte in Deutschland um. Verbraucherschützer warnen vor Preisschwankungen wie an der Tankstelle.

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Oktober 2015
  Daten speichern mit Licht: erster nichtflüchtiger photonischer Speicher in Chipform (05. Oktober 2015)

Ein neuartiges Konzept ermöglicht es Chips, die Daten ohne ständige Energiezufuhr mit Hilfe von Licht dauerhaft speichern. Möglicherweise lässt es sich sogar für Berechnungen verwenden. Forscher von den Universitäten Oxford und Münster sowie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben ein neues Konzept für die dauerhafte Speicherung von Daten mit Hilfe von Licht in einem Chip vorgestellt. Es nutzt sogenannte Phasenübergangsmaterialien ähnlich wie bei wiederbeschreibbaren CDs und DVDs und funktioniert ohne ständige Energiezufuhr. Dies könnte den Weg zu weitaus schnelleren und energieeffizienteren Computern bereiten, berichtet Technology Review online in "Daten speichern mit Licht".

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Oktober 2015
  Maker-Faire-Berlin:Das Bento-Bio Lab in der Größe eines dicken Laptopsvereint Zentrifuge,
DNA-Kopiermaschine (PCR) und DNA-Visualisierung.

Die Maker-Szene ist viel mehr als 3D-Druck und Arduino-Roboter: Auch eigenwillige Musik, Retro-Konsolen, DNA-Analyse und sogar Flughäfen gehören dazu – aus Berlin, fertig und in Funktion.

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Oktober 2015
  Neue Perspektive für Kohlenstoff-Transistoren

Forscher bei IBM berichten vom Erfolg mit einer neuen Methode, Kohlenstoffnanoröhrchen zu kontaktieren. Damit ebnen sie den Weg zur weiteren Miniaturisierung von Transistoren.

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Oktober 2015
Vernetztes Superhirn

Forscher haben die Gehirne mehrerer Tiere zu einer Art Superhirn vernetzt. Ihre Erkenntnisse sollen unter anderem Patienten mit neurologischen Schäden zugutekommen. Miguel Nicolelis hat ein utopisch klingendes Ziel: Er möchte Patienten, die nach einem Schlaganfall nicht mehr sprechen können, zu neuem Redefluss verhelfen, indem er ihr Gehirn mit dem eines gesunden Menschen koppelt ("Die Kraft der vier Hirne").Auch Querschnittsgelähmte sollen sich auf diese Weise wieder bewegen können, berichtet Technology Review in seiner September-August (am Kiosk oder online erhältlich).Der brasilianische Forscher ist überzeugt, dass sein Plan keine Utopie bleibt: Seinem Team von der Duke University in North Carolina ist es erstmals gelungen, sowohl Ratten- als auch Affenhirne zu einer Art Superhirn zu kombinieren. Gemeinsam gelang es den Tieren, Aufgaben zu lösen, zu denen sie alleine nicht fähig gewesen wären.

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September 2015
  Streit um gentechnische Drogen-Hefe

Lange hatten ausschließlich Profis Zugang zur Gentechnologie. Heute kann jeder zu Hause Erbgut vermehren und verändern. Was passiert, wenn auch Kriminelle diese Möglichkeiten nutzen? Noch ist diese Frage rein hypothetisch. Aktuelle wissenschaftliche Arbeiten zeigen aber ihre Aktualität, berichtet Technology Review in seiner neuen Ausgabe (am Kiosk zu kaufen oder online zu bestellen). So verkündete beispielsweise Christina Smolke von der Stanford-Universität Anfang August im Fachblatt Science die Konstruktion von Hefestämmen, die ein fertiges Opioid-Medikament aus Zucker produzieren können: Hydrocodon, ein dem Codein ähnliches Schmerz- und Hustenmittel. 23 Gene aus Pflanzen, Bakterien, Säugetieren und anderen Hefen hatte Smolkes Team in den letzten zehn Jahren dafür in die gewöhnliche Bierhefe eingebaut.

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(September 2015)
  Nymi: Biometrisches Bezahlarmband mit Herzschlag als ID (13. August 2015)

Das kanadische Startup Nymi hat einen Wearable-Prototyp entwickelt, mit dem man an NFC-Terminals bezahlen kann und sich dabei biometrisch über den Herzschlag authentifiziert. Zusammen mit Partnern wie Mastercard will man das jetzt testen.

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August
2015
Injizierbarer Nanokleber für den Operationssaal Update (12. August 2015)

Harvard-Forscher wollen Wunden nicht mehr mit Klammern oder Nähten verschließen. Minimal invasive Operationen setzen sich mehr und mehr durch – beispielsweise bei der Entfernung eines Blinddarms. Doch das danach notwendige Verschließen der Wunde ist kein leichtes Unterfangen. Forscher an der Harvard Medical School und dem Brigham and Women's Hospital in Boston wollen nun mit Nanotechnik Abhilfe schaffen: Sie haben einen neuartigen Kleber entwickelt, der sich per Spritze injizieren lässt, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe ("Klebstoff aus Nanopartikeln schließt chirurgische Wunden").

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August
2015
"Smart Patch" für Diabetiker

US-Wissenschaftler wollen Insulin-Spritzen bald durch Pflaster ersetzen, die den Blutzucker auf dem richtigen Level halten. Zuckerkranke Menschen müssen regelmäßig ihren Blutzuckerspiegel überprüfen und sich Insulin spritzen. Zwar gibt es bereits Insulinpumpen mit Sensoren auf dem Markt, die dieses Prozedere erleichtern. Doch die sind teuer – und Patienten müssen alle paar Tage einen dünnen Katheter durch die Haut stechen, was nicht unbedingt angenehm ist. Forscher an der University of North Carolina und der North Carolina State haben deshalb ein Insulinpflaster entwickelt, das einfacher und schmerzfrei zu handhaben ist, berichtet Technology Review ("Insulin-Pflaster statt Spritze"). Es soll automatisch auf das Blutzuckerniveau reagieren und kann dann zum richtigen Zeitpunkt Insulin in den Körper abgeben.

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Juli
2015
  Elektronische Parkscheibe statt Strafzettel Update

Statt immer die Pappscheibe rauszufummeln und am Rad zu drehen, wünscht sich mancher eine smarte Parkscheibe, um die man sich nicht kümmern muss. Elektronische Parkscheiben gibt es zwar schon seit einiger Zeit, doch längst nicht alle wissen davon. Statt immer an der ausgefransten Pappscheibe zu drehen, stellt man sein Fahrzeug einfach ab und muss sich um nichts mehr kümmern ... außer rechtzeitig wieder loszufahren, denn vor dem Überziehen der Parkzeit schützen auch elektronische Parkscheiben nicht.

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Juli
2015
  Transparentes Nanopapier erzeugt selbst Energie

Mit einem nahezu durchsichtigen Nanopapier wollen Wissenschaftler den Weg hin zu in Papier eingebetteter Elektronik ebnen. Dabei haben sie das Material so modifiziert, dass es keiner externen Stromquelle bedarf.

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Juli
2015
Iron Man für Alle: Exoskelette in Medizin und Industrie auf dem Vormarsch

Mechanische Anzüge, die dem Träger mehr Kraft verleihen, sind ein faszinierendes Konzept. Jetzt wird es zunehmend auch in der Praxis eingesetzt.

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Juli
2015
800-Farad-Superkondensator aus der Küche

Wem ein Superkondensator als Energiespeicher zu teuer ist, kann sich einen selbst bauen – mit Material, das man größtenteils in der Küche findet. Wie es geht, zeigt ein Video aus Estland in allen Details.

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Juli
2015
 

Google veröffentlicht den Code seiner "träumenden neuronalen Netze"

Mit dem Code können Interessierte ohne große Vorkenntnisse faszinierende Bilder erzeugen. Beim Versuch, die Arbeitsweise komplexer neuronaler Netze zur Bilderkennung zu visualisieren, haben Google-Forscher faszinierende, traumartige Bilder erhalten. Die Software, mit der diese Bilder entstanden sind, hat Google jetzt als Open Source auf Github veröffentlicht. Die Entwickler fordern dazu auf, mit der Software zu experimentieren – und die Ergebnisse mit dem Hash-Tag #deepdream auf Facebook, Google+ und Twitter zu veröffentlichen.

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Juli
2015
  Fairy Lights: 3D-Hologramm zum Anfassen

Mit einem speziellen Laser-Aufbau ist es japanischen Forschern gelungen, 3D-Hologramme zu erzeugen, die in der Luft schweben und beim Berühren haptisches Feedback geben.

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Juli
2015
Möbelherstellung: Hier wachsen Stühle

Bäume fällen, abtransportieren, zersägen und dabei viel Holz wegschmeißen – was für eine Verschwendung, dachte sich Gavin Munro. Nun lässt er das Holz gleich in Form von Stühlen, Tischen oder Lampen wachsen.

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Juni
2015
Forschung: Hirnwellen könnten künftig Passwort ersetzen (06. Juni 2015)

Das Lesen von Akronymen wie FBI oder DVD ruft bei jedem Menschen individuelle Hirnströme hervor. Diese ließen sich laut Forschern langfristig zur Zugangskontrolle für sensible Bereiche oder Daten nutzen.

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Juni
2015
  Neue Methoden zeigen weitaus mehr Zellarten im menschlichen Körper (04. Juni 2015)

Technische Fortschritte ermöglichen deutlich detailliertere Analysen von einzelnen Zellen. Wie sich dabei zeigt, gibt es davon viel mehr unterschiedliche Arten als bislang angenommen. Laut Lehrbüchern gibt es im menschlichen Körper einige hundert unterschiedliche Zellarten. Doch diese Information ist überholt: Mit neuen Methoden können Forscher schnellere und einfacherer Analysen an Einzelzellen vornehmen – und die zeigen, dass die wahre Zahl der unterschiedlichen Zellarten weitaus höher liegt. Das berichtet Technology Review.

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Juni
2015
Der Roboter, der aus der Faltung kam

Forscher des MIT und der TU München haben einen winzigen Origami-Roboter entwickelt, der sich selbst faltet, über Wasser läuft, das Doppelte seines Gewichts trägt – und spurlos verschwindet. Ein Origami-Roboter faltet sich selbst und läuft über Wasser. Der Roboter, den Forscher des MIT und der TU München entwickelt haben, trägt das Doppelte seines Gewichts - und verschwindet nach erledigter Aufgabe spurlos.

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Juni
2015
  Nanodrähte mit Bakterien für künstliche Photosynthese

Die Arbeit an der gezielten Umwandlung von Kohlendioxid in verwertbare Verbindungen macht Fortschritte: US-Forscher haben ein integriertes System vorgestellt, das verschiedene wertvolle Stoffe produzieren kann.

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Mai
2015
  Electroloom: 3D-Drucker für Kleidung

Eine Technik namens Field Guided Fabrication soll den 3D-Druck von Kleidungsstücken ohne zusätzliche Nacharbeiten ermöglichen. Schon jetzt könnten so Röcke, Tank Tops oder Mützen ausgedruckt werden.l

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Mai
2015
Genetisch veränderte Bakterien stoppen Hungergefühl

Manche Menschen essen zu viel, weil ihnen Stoffe fehlen, die Sättigung signalisieren. Ihnen und auch von anderen Krankheiten Betroffenen könnte mit speziellen Bakterien geholfen werden. Mit der Verabreichung von genetisch veränderten Bakterien in Wasser konnten Forscher der Vanderbilt University Mäuse davon abhalten, trotz eines überreichlichen Nahrungsangebots zu viel zu essen. Die Methode könnte auch bei anderen chronischen Krankheiten eingesetzt werden, hat aber noch Schwächen...

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April
2015
  Kamera wandelt Licht über Sensor in Energie um

Ein Projekt der Columbia University könnte Akkus in Kameras künftig überflüssig machen. Der Sensor-Prototyp der Forscher wandelt einen Teil des einfallenden Lichts in elektrische Energie um.

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April
2015
  Navigation für Fußgänger: Elektrische Muskelstimulation als Richtungsgeber

Bislang müssen Fußgänger aufs Handydisplay schauen oder auf Sprachausgabe setzen, wenn sie mit ihrem Smartphone navigieren wollen. Deutsche Forscher entwickeln ein System, bei dem die Richtungshinweise als eine Art Fernsteuerung direkt in die Beine gehen. Deutsche Forscher arbeiten an einer Navigationshilfe, bei der die Richtungshinweise direkt als elektrische Impulse in die Beinmuskulatur gegeben werden.

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April
2015
Spinwellen statt Strom: TU Kaiserslautern zeigt den Magnonentransistor

Auf der CeBIT hat ein Team aus Physikern einen funktionierenden Magnonentransistor gezeigt. Das Schaltelement könnte im Idealfall eine ganz neue Generation klassisch entworfener Computer ermöglichen, die weitgehend ohne Strom funktioniert......

.....Ein Forscherteam der TU Kaiserslautern um Prof. Hillebrands setzt direkt an der physikalischen Grenze an und versucht, statt mit Elektronen mit kleineren Teilchen Transistoren zu schaffen. Die sogenannten
Magnonen, die die Physiker in ihrem Transistor verwenden, sind keine Teilchen der klassischen Physik, sondern gehören als kleinste physikalische Einheit einer Spinwelle in den Bereich der Quantenmechanik.

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April
2015
  Museum zeigt kleinsten Computer der Welt

Ein komplettes Computersystem samt Drahtlosnetz und Stromversorgung passt auf wenige Quadratmillimeter. Den Mini-Rechner "Michigan Micro Mote" kann man neuerdings im kalifornischen Computer History Museum bestaunen.

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März
2015
Sensoren sollen drohenden Schlaganfall erkennen

Samsung hat ein System entwickelt, um die Gehirnströme des Trägers zu überwachen und so frühzeitig die Gefahr eines Schlaganfalls zu erkennen. Die Sensoren sollen sich in Brillen oder Haarspangen integrieren lassen. Entwicklern bei Samsung soll es gelungen sein, ein Frühwarnsystem für Schlaganfälle zu entwickeln. Ein am Kopf getragenes Gerät erfasst hierfür über Sensoren die Hirnströme des Patienten und wertet sie mit speziellen Algorithmen aus. Das System namens EDSAP (Early Detection Sensor & Algorithm Package) wurde in Zusammenarbeit mit Neurologen entwickelt.

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Januar
2015
102 Jahre alte Verstärkerröhre in Betrieb

Der Technik-Sammler Patric Sokoll besitzt eine Lieben-Röhre von 1912, als "Großmutter aller Elektronenröhren" eine der ersten nutzbaren Verstärkertrioden überhaupt. Das quecksilberdampfgefüllte Prachtstück funktioniert heute noch, wie ein Test bewies.

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Januar
2015
Ein Antibiotikum, das Resistenzen verhindert?

In gewöhnlicher Erde haben Forscher mit Hilfe eines neuen Verfahrens ein Antibiotikum mit einer neuartigen Wirkweise entdeckt. Es weckt Hoffnung auf das dauerhafte Ausbleiben von Resistenzen und weitere Entdeckungen dieser Art. Forscher aus Bonn und Boston haben ein neuartiges Antibiotikum entdeckt, das große Hoffnungen weckt: Wegen seiner ungewöhnlichen Wirkungsweise werden Bakterien möglicherweise nie Resistenzen dagegen entwickeln, berichtet Technology Review. Weil in den letzten Jahrzehnten nur noch wenige neue Antibiotika entdeckt wurden und zugleich die Zahl der Resistenten stark zunimmt, warnte die WHO bereits davor, an sich besiegte Krankheiten könnten wieder tödlich werden. Das jetzt entdeckte Antibiotikum, bezeichnet als Teixobactin, wäre damit potenziell eine hilfreiche neue Waffe für die Medizin. Bislang wurde es aber nur an Mäusen getestet.

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Januar
2015
Eisige Kälte rettet Leben

Es klingt wie Science-Fiction: Mediziner wollen das Blut von Schwerverletzten gegen eine Kältelösung tauschen, um ihre Überlebenschancen zu steigern. Bei Tieren funktioniert es bereits. Hat ein Patient die Hälfte seines Blutes oder mehr verloren, entscheiden Minuten über Leben und Tod. Viele Wunden seien leicht zu vernähen, sagt Rhee. „Aber die Chirurgen brauchen Zeit.“ Die haben sie bei einem massiven Blutverlust nicht. Wie sich kostbare Stunden gewinnen lassen, haben Rhee und sein früherer Forschungspartner Samuel Tisherman in spektakulären Tierversuchen gezeigt, schreibt Technology Review in seiner neuen Ausgabe (ab sofort am Kiosk und im Heise-Shop erhältlich).

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November 2014
Neue Hoffnung für Querschnittsgelähmte

Hilfszellen, die den Riechnerv des Menschen regenerieren lassen, könnten auch schwere Rückenmarksschäden heilen. Der erste Patient wurde erfolgreich behandelt.

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November 2014
Nanosatelliten umgehen Internet-Zensur

Das Outernet-Projekt will kostengünstige Erdtrabanten ins All schießen, über die dann in alle Welt freie Inhalte gesendet werden. Mit dabei ist auch ein deutscher Sender. Das Internet ist in vielen Ländern der Welt nur zensiert nutzbar. So kümmern sich etwa in China Tausende Mitarbeiter des Ministeriums für Öffentliche Sicherheit darum, dass unerwünschte Inhalte nicht im Netz auftauchen; hinzu kommen automatische Filter. Das Non-Profit-Projekt Outernet will hier einschreiten, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe: Es baut eine alternative Infrastruktur auf, die sich kaum zensieren lässt.

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Oktober 2014
Billiger Test gegen Malaria

Die Tropenkrankheit bedroht die Hälfte der Weltbevölkerung. Ein junger Amerikaner hat eine zuverlässige und billige Diagnosemethode entwickelt.

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Oktober 2014
  Displays aus dem Laserdrucker

An der Universität des Saarlands hat eine Gruppe von Wissenschaftlern eine Methode entwickelt, mit der man Displays auf flexible Materialien drucken kann. Die Herstellung von Displays sei hiermit künftig im Hobbykeller möglich, so die Forscher.

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Oktober 2014
Nieren aus dem 3D-Drucker

Eine Forschergruppe an der Harvard University will in einigen Jahren komplette Organe künstlich produzieren. Erste Erfolge gibt es bereits. Vor einigen Monaten gelang es einem amerikanischen Wissenschaftlerteam erstmals, eines der größten Probleme bei der Produktion künstlicher menschlicher Organe zu lösen, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe. Die Gruppe um Jennifer Lewis, Professorin im Fach "Biologically Inspired Engineering" an der Harvard University, gelang es, menschliches Gewebe in einem 3D-Drucker herzustellen, das rudimentäre Blutgefäße enthielt. Aus diesen Anfangserfolgen soll nun ein wesentlich komplexeres Projekt entstehen: die Herstellung voll funktionsfähiger Nieren.

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September 2014
  Scribble-Pen: Buntstift mit 16 Millionen Farben (Update)

Der "Scribble"-Stift soll mittles eines RGB-Sensors beliebige Flächen scannen und deren Farbe exakt reproduzieren können. Die gerade gestartete Kickstarter-Kampagne hat ihr Ziel schon erreicht. Was beim Arbeiten mit Photoshop gang und gäbe ist – mit der Pipettenfunktion eine Farbe aus einem Bild auswählen und mit dieser zeichnen – will der Computer-Stift "Scribble" in die wirkliche Welt übertragen: Im Kopf des Zeichenstiftes sitzt ein RGB-Scanner, der die Farbe einer Oberfläche scannt. Der Stift mischt sie danach aus den eingebauten Tintentanks, damit man in dieser Farbe schreiben und zeichnen kann.

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August
2014
  Sensoren für Datenaustausch ohne Stromversorgung

Forscher der University of Washington haben batterielose Messgeräte entwickelt, die drahtlos mit anderen Geräten kommunizieren können, indem sie die Abschwächung von Radiowellen als Signalweg nutzen. Forscher an der University of Washington haben eine Technologie entwickelt, mit deren Hilfe mobile Geräte Daten drahtlos verschicken können, ohne eine eigene Batterie zu haben, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe. Der für die Übertragung notwendige Strom wird aus den allgegenwärtigen Radiowellen gezogen, die Fernseh- und Radiosender, WLAN-Router und Mobilfunkmasten aussenden. Diese werden zudem zu Signalen "recycelt", um die für ein aktives Senden nötige Leistung zu verringern.

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August
2014
Die Hirn-Kontrolleure: Gehirnimplantat soll Gefühle steuern

Das US-Militär fördert die Entwicklung von Systemen, mit denen sich die Emotionen psychisch Kranker beeinflussen lassen. Die USA sehen sich einem wachsenden Problem gegenüber: Viele Veteranen leiden an psychischen Erkrankungen. Die Selbstmordrate ist fast viermal so hoch wie beim Rest der Bevölkerung. Deshalb hat das US-Militär das 70 Millionen Dollar schwere Darpa-Programm "Subnets" aufgelegt, berichtet Technology Review. Mit ihm fördert es die Entwicklung von Gehirnimplantaten, mit denen sich die Emotionen psychisch Kranker beeinflussen lassen.

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August
2014
Gespräche und Musik durch Filmen einer Kartoffelchipstüte rekonstruiert

Forscher des MIT, von Microsoft und Adobe haben eine Technik entwickelt, um aus Videos in den Filmen nicht zu hörende Audioinformationen zu gewinnen. Sie nutzen dabei die Vibrationen auf Oberflächen. Forschern des MIT ist es gelungen, Musik und Gespräche zu rekonstruieren, indem sie eine Kartoffelchipstüte beobachteten. Deren für das menschliche Auge nicht zu erkennenden Vibrationen haben sie nach eigenen Angaben mit einer Hochgeschwindigkeitskamera aufgenommen und mit Hilfe eines Algorithmus in Musik, Sprache oder andere Geräusche rückübersetzt, die sich in der Nähe der Chipsverpackung ereigneten.

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August
2014
Implantierbarer Chip: Familienplanung mit Fernbedienung

Ein amerikanisches Unternehmen hat einen implantierbaren Chip entwickelt, der Hormone zur Schwangerschaftsverhütung abgibt. Der Vorteil: Er lässt sich auch per Fernbedienung abschalten.

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Juli
2014
Elektroden so klein wie Nervenzellen

Forscher bei GE arbeiten an neuartigen Hirnimplantaten, die eine höhere Auflösung besitzen und vom Gehirn nicht so schnell abgestoßen werden. Wenn es nach Neurowissenschaftlern geht, wird es in einigen Jahren möglich sein, Lähmungen zu überwinden, in dem Hirnsignale direkt an die Nerven in den Gliedmaßen übertragen werden. Dazu sind allerdings verbesserte Hirnimplantate notwendig, die länger im Hirngewebe verbleiben können. Forscher im Labor für biomedizinische Elektronik beim US-Ingenieurskonzern GE arbeiten an solchen Systemen, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe.

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Juli
2014
 

Mit DNA-Mustersynthese gegen die Zuckerkrankheit

Ein neues Testverfahren soll die Roboterprüfsysteme der Pharmafirmen überholen. Erstes Ziel ist ein Wirkstoff gegen Diabetes. Wissenschaftler an der Harvard University machen mit einem neuen Entwicklungsverfahren Fortschritte gegen die Zuckerkrankheit, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe. David Liu und sein Forscherteam haben mit Hilfe der sogenannten DNA-Musteranalyse einen chemischen Wirkstoff entwickelt, der IDE (Insulin-Degrading-Enzyme) hemmen kann, eine Substanz, die die Verarbeitung von Zucker in Zellen mitkontrolliert. Die Gabe des Wirkstoffs erhöhte im Tierversuch die Menge an Insulin im Blut gesunder wie fettleibiger Mäuse, die sich einer ungesunden Diät unterziehen mussten. Damit könnte nach Jahrzehnten der Suche erstmals eine Möglichkeit gefunden sein, Diabetes auf molekularer Ebene genauer zu studieren und eines Tages auch zu behandeln.

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Juni
2014
  Vessyl: Die Molekularanalyse im Trinkbecher

Quantified Limo: Die Sensorik des Vessyl-Trinkbechers soll Inhaltsstoffe von Getränken analysieren. Neben Zucker-, Protein-, Fett- und Koffeingehalt kann das Gerät laut Hersteller auch Kalorien berechnen und den Flüssigkeitshaushalt überwachen. Wieviel Zucker ist in Omas Holunderblüten-Sirup? Wo ist mehr Koffein drin: Im Kaffee aus dem Büro oder in dem vom Bäcker? Solche Fragen will das US-Startup Mark One mit seinem Vessyl-Trinkbecher beantworten, an dem angeblich seit sieben Jahre getüftelt wird: Getränk einfüllen und schon soll man auf dem Becher-Display oder auf dem per Bluetooth verbundenen Smartphone die Analyseergebnisse ablesen können.

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Juni
2014
  Licht statt Wurzelkanalbehandlung

Amerikanische Forscher nutzen Laser, um Zahngewebe wiederherzustellen. Das soll fast schmerzfrei sein. Ein Team von US-Wissenschaftlern arbeitet an einem Verfahren, bei dem ultrareines Licht Stammzellen in Zähnen anregen soll, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe. Der Laser niedriger Leistung wurde bereits erfolgreich an Nagern getestet.

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Juni
2014
HP will Computerwelt mit "The Machine" revolutionieren

Seit 2008 experimentieren HP-Ingenieure mit Memristoren. Ab 2019 will das Unternehmen Computer mit dieser Technik in Serie bauen. Wie HP am letzten Tag auf der Discover 2014 in Las Vegas verkündet hat, arbeiten die Techniker des Unternehmens mit Hochdruck an einer Computer-Architektur, bei der alles neu sein wird: Von den Basiselementen bis hin zum Betriebssystem. Das System trägt bislang den Codenamen "The Machine" und soll noch in diesem Jahrzehnt auf den Markt kommen. Kernstück der Entwicklung sind Memristoren, mit denen HP schon seit 2008 experimentiert. Dabei handelt es sich um passive Bauelemente, deren Widerstand nicht konstant ist. Der aktuelle Widerstandswert hängt davon ab, wie viele Ladungen in welcher Richtung vorher geflossen sind. Dieser Wert bleibt erhalten, auch wenn kein Strom mehr zugeführt wird. Der Effekt lässt sich zum Speichern von Daten nutzen, aber auch zum Rechnen. Obwohl die Kapazität theoretisch sehr hoch und die Zugriffszeiten extrem kurz sind, gibt es bislang noch keine Memristor-Speicher auf dem Markt. 2010 hieß es bei HP, man könne 2013 liefern. Später wurde dann "frühestens 2015" daraus.

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Juni
2014
 

Blutgefäße aus dem Labor

Künstliche Organe lassen sich mittlerweile durch Verfahren wie 3D-Druck herstellen. Nun haben Forscher erstmals auch Blutgefäße hergestellt. Wissenschaftler der Harvard University ein 3D-Druckverfahren entwickelt, mit dem sich Gewebe inklusive Blutgefäße herstellen lässt, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe. Das könnte, so schreiben die Forscher, der entscheidende Durchbruch für die Entwicklung künstlicher Organe sein.

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Mai
2014

Daten per Berührung: Mobile Datenübertragung ohne Kabel und Funk

Wissenschaftler aus Skandinavien wollen Produktinformationen von einem Etikett über den menschlichen Körper zum Smartphone weiterleiten.
Bald könnte Schluss sein mit dem lästigen Einscannen und Abfotografieren von pixeligen QR-Codes. Geht es nach schwedischen Forschern, reicht es künftig, das Etikett auf einer Ware nur noch mit der Hand zu berühren: Sofort erscheinen wie von Geisterhand sämtliche Informationen über das Produkt auf dem Bildschirm des Smartphones – ganz ohne Kabel oder Funkverbindung, berichtet
Technology Review. Als Informationskanal zwischen Etikett und Handy dient allein der menschliche Körper. Elektrischer Strom fließt dabei nicht. Der Trick: Eine winzige, auf den Produktsticker aufgedruckte Antenne wird von einer ebenfalls aufgedruck-ten Batterie gespeist. Das auf diese Weise gesendete Signal verändert das elektrische Feld des Körpers beim Berühren des Labels minimal, indem sich die körpereigene elektrische Ladung für einen Moment umverteilt. Auf diese Weise lässt sich ein kleines Datenpaket von maximal 128 Bits über den Körper zum Mobilgerät schicken.

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Mai
2014
 

Neurogrid: Chip ahmt das Gehirn nach

Forscher der Universität Stanford haben einen Chip entwickelt, der nahezu wie ein menschliches Gehirn arbeitet. Das sogenannte Neurogrid-Board soll 9000-mal schneller arbeiten als aktuelle PCs, aber nur einen Bruchteil an Energie benötigen.

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Mai
2014
Krebs: Forscher entdecken Immun-Therapie neu

Neue Wirkstoffe sollen das Immunsystem gegen Tumorerkrankungen in Stellung bringen. Der Pharmakonzern Merck testet derzeit einen Wirkstoff, der das Immunsystem gegen Melanome des Hautkrebs, auch metastasierende, in Stellung bringen soll, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe. In einer frühen Versuchsreihe schrumpfte bei Patienten mit der höchsten Dosierung der Tumor oder verschwand gar. Die meisten dieser Patienten, aber auch solche mit niedrigerer Dosierung, waren auch noch ein Jahr später am Leben. Statistisch gesehen beträgt die Lebenserwartung von Melanom-Patienten, bei denen sich bereits Metastasen gebildet haben, weniger als ein Jahr.

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April
2014
 

Printoo: Federleichte Arduino-Folien steuern Zeppelin

Printoo ist eine Hardware-Plattform, bei der die Leiterbahnen mit leitfähiger Tinte auf dünne Folie aufgedruckt sind. Damit lassen sich besonders flexible und dünne Aufbauten für Wearables und Modellbau realisieren. Die flexible Platinenfolie eignet sich besonders für Wearables und dem Modellbau. Die Arduino-kompatible Plattform Printoo besteht aus hauchdünnen, biegsamen Platinen. Eine umfangreiche Auswahl an Zusatzmodulen erweitert das Basis-Board um Display- und Motorsteuerung, Solarzellen, Bluetooth und besonders flache Akkuzellen. Zudem sind elektrochrome Displays im Set enthalten, die sich auch auf runden Objekten leicht anbringen lassen.

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April
2014

Graphen: Das Wundermaterial jetzt auch aus dem Küchenmixer

Ein vielseitiger Rohstoff für Computer, Elektronik und Verbundwerkstoffe lässt sich auf überraschend simple Weise in großen Mengen herstellen. "Verblüffend" ist ein Wort, das im Zusammenhang mit Graphen oft zu hören ist. Denn das dünnste Material der Welt besteht aus nur ein Atom dicken Schichten, ist aber zugfester als Stahl, fast durchsichtig, elektrisch leitend und vielfältig nutzbar. Erstaunt war die Fachwelt 2004, als das bis dahin nur theoretisch bekannte Material erstmals hergestellt wurde – mithilfe von Klebestreifen. Und jetzt gelang Iren und Briten eine verblüffend einfache Methode, fehlerfreie Graphenflocken künftig in großen Mengen herzustellen. Dazu genügen Graphitpulver, ein großer Mixer, Wasser und Geschirrspülmittel, berichten die Forscher im Fachblatt Nature Materials.

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April
2014
 

Google will Kontaktlinse mit eingebauter Kamera patentieren lassen

Dem US-amerikanischen Patentamt liegt ein Antrag vor, in dem Google sich eine Kontaklinse mit Kamera und Display schützen lassen will. Google hat sich eine Kontaktlinse ausgedacht, in die eine Kamera eingebaut ist und die über einen ebenfalls eingebauten Sensor durch einen Lidschlag ausgelöst werden kann. Außerdem soll die Kontaktlinse auch Daten an ein Gerät wie ein Mobiltelefon senden können, damit dort die Bilder ausgewertet werden.

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April
2014
 

Weltrekord: Roboter löst Zauberwürfel in 3 Sekunden

Die Maschine besteht aus einem Samsung Galaxy S4 und acht EV3-Bricks aus Legos Mindstorms-Baukausten und ist fast doppelt so schnell wie der beste menschliche Rubik-Dreher der Welt.

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März
2014

Gentherapie soll vor HIV schützen

US-Wissenschaftler haben das Genom von T-Zellen von Aids-Patienten genetisch so verändert, dass HI-Viren offenbar keine Chance mehr hatten. Forscher an der Perelman School of Medicine in Philadelphia, am Albert Einstein College of Medicine in New York und bei Sangamo BioSciences im kalifornischen Richmond wollen Belege dafür finden, dass sich die T-Abwehrzellen von HIV-Patienten so verändern lassen, dass die Erreger nicht mehr das Immunsystem überwältigen können. Die Mediziner führten in die DNA der Abwehrzellen gentechnisch eine Mutation am CCR5-Gen ein, die bei rund einem Prozent der Weltbevölkerung auftritt. Diese Mutation schützt Menschen vor einer HIV-Infektion. Die Forscher arbeiteten dabei mit dem sogenannten Genome Editing, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe.

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März
2014
 

Neuer Sender spürt verlorene Dinge weltweit auf

Ein Startup hat einen Sender entwickelt, der neben Bluetooth auch noch einen GPS-Empfänger zur Ortsbestimmung und ein Mobilfunkmodul enthält. Damit kann man Personen oder Dinge in vielen Weltregionen verfolgen. Mit Funksender-Tags soll bald nichts mehr verloren gehen - sei es nun ein Schlüsselbund, ein Koffer oder andere Wertgegenstände. Das funktioniert zumeist über den Nahbereichsfunk Bluetooth und eine Smartphone-App, die sich meldet, sobald ein Tag nicht mehr im Empfangsbereich ist.

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März
2014
 

Kunsthand mit Gefühl

Eine neue Generation von Prothesen wird Patienten endlich erlauben, Form und Struktur von Objekten zu ertasten. Mit neuartigen Prothesen können Amputierte nicht nur greifen sondern auch fühlen. Das berichtet Technology Review in seiner aktuellen Ausgabe (hier im Heise-Shop erhältlich). Forschern der Case Western Reserve University in Cleveland haben es geschafft, eine Kunsthand so mit körpereigenen Nerven zu verbinden, dass der Träger Tasteindrücke erhält. Dazu statteten sie die Prothese mit Drucksensoren aus. Um die Signale ans Gehirn weiterzuleiten, umhüllten die Wissenschaftler drei Nervenbündel im Armstumpf mit je einem dünnen Schlauch. Auf ihm sitzen Elektroden, die das Tastsignal an die Nervenfasern übermitteln.

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Februar
2014

Virtuelles Schmecken: Strom und Lichtfarbe liefern das Aroma

Ein Spezial-Glas mit Strohhalm ruft beim normalen Wassertrinken Geschmacksrichtungen von salzig bis süß hervor. Damit sind Anwendungen für Freizeit und Gesundheit denkbar. Ein Traum für gesunde Zähne, ein Spaß für den Partyabend, die Zukunft fürs Schmecken im Internet: Das digital aufgerüstete Gefäß eines Forschungsteams aus Singapur verbindet den realen Trinkvorgang mit virtuellen Geschmackserlebnissen. Aus diesem Glas kann einfaches Wasser süß, salzig, minzig oder gar ähnlich wie Wein schmecken.

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Februar
2014
 

Kontrollierte Kernfusion: Sonnenfeuer-Experimente liefern erstmals ein Energie-Plus

US-Forscher haben einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur kontrollierten Kernfusion erreicht: Unter Laserbeschuss verschmolzen Wasserstoffkerne in Sekundenbruchteilen und setzten mehr Energie frei als hineingepumpt wurde.

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Februar
2014
 

Luftröhren aus Kunststofffasern und Stammzellen

Eine US-Firma hat damit begonnen, Gerüste herzustellen, an denen künstliches Gewebe entlang wachsen kann. Das amerikanische Medizintechnik-Start-up Harvard Apparatus Regenerative Technology, kurz HART, will demnächst mit der Kommerzialisierung eines ganz besonderen Verfahrens beginnen, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe: Luftröhren aus dem Labor, die aus einer Kombination aus Plastik und Stammzellen eines Patienten aufgebaut sind.

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Februar
2014

Organe aus dem 3D-Drucker

Mediziner wollen mit der Technologie Patienten mit Organschäden helfen. Nun melden sie erste Erfolge: Einem deutschen Forscher gelang es, Hautstücke zu drucken. Lange war es still um künstliche Organe. Nun erlebt die Idee eine Renaissance. Denn Mediziner haben den 3D-Druck entdeckt. Lothar Koch vom Laser Zentrum Hannover gelang es, mit einem Bioprinter Hautstücke zu drucken und Mäusen zu transplantieren. „Das ist die erste lasergedruckte Haut, die im Tierversuch erfolgreich getestet wurde“, so der Forscher gegenüber Technology Review (aktuelle Ausgabe hier bestellen).

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Januar
2014

Polymere bekämpfen Infektionen

IBM-Forscher haben ein Material aus PET-Recyclingstoffen entwickelt, das gegen resistente Pilze und Bakterien wirkt. Materialforscher bei IBM Research arbeiten an einem Stoff auf Polymerbasis, der resistente Bakterien und Pilze abtöten kann, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe. Damit ließen sich im Tierversuch bereits Pilzinfektionen mit Candida albicans, einer schwerwiegenden Infektion, von Nageraugen entfernen. Erste Versuche gibt es auch mit dem sogenannten Krankenhauskeim MRSA, an dem Jahr für Jahr Tausende Menschen sterben.

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Januar
2014
 

Google entwickelt smarte Kontaktlinse für Diabetiker

Google arbeitet an einer elektronischen Kontaktlinse für Diabetiker, die Blutzucker-Werte messen und den Träger bei Schwankungen warnen kann. Der Konzern stellte das Projekt, das sich noch in einem frühen Stadium befindet, in der Nacht zum Freitag vor. Der Prototyp sei in mehreren klinischen Forschungsstudien erprobt worden.

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Januar
2014
 

Mini-Spektrometer fürs Handy: Smartphone-Chemiesensor auf einem Chip

Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Elektronenstrahl- und Plasmatechnik (FEP) in Dresden arbeiten zusammen mit Kollegen am Institut für Angewandte Photophysik (IAPP) der TU Dresden an einem winzigen Spektrometer, das sich eines Tages in Smartphones integrieren lassen soll. Mit einem solchen chemischen Sensor ließe sich die Zusammensetzung zahlreicher Objekte, Gase oder Flüssigkeiten überprüfen und dann auf dem Handy anzeigen, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe. Als Anwendungsbeispiel nennen die FEP-Forscher die Nutzung im Supermarkt: Hält der Nutzer hier dann sein entsprechend ausgestattetes Telefon ans Obst, lässt sich dessen Reife und Frische überprüfen. Mit dem Kleinstspektrometer könnten aber auch Sicherheitsbeamte am Flughafen Sprengstoffe aufspüren oder Diabetiker ihren Blutzuckerspiegel messen.

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Januar
2014
Licht lässt Leitfähigkeit sprunghaft ansteigen

Der Zufall brachte es an den Tag: Wird ein Einkristall aus Strontiumtitanat beleuchtet, so schnellt seine Leitfähigkeit sprunghaft an – der Halbleiterkristall leitet elektrischen Strom dann bis zu 400-mal besser als zuvor, und das sogar noch tagelang ohne weitere Beleuchtung. Diesen Effekt entdeckten US-Forscher nur zufällig an einem im Labor vergessenen Materialstück. Zunächst hielten sie ihn irrtümlich für eine Verunreinigung, schreiben sie in den Physical Review Letters. Das Besondere an ihrer Entdeckung ist der enorme, zuvor unerreichte Anstieg der elektrischen Leitfähigkeit sowie die Tatsache, dass er bei Raumtemperatur geschieht. Die so genannte andauernde Photoleitfähigkeit (PPC) lässt das Material auch für den Einsatz in Computerchips geeignet scheinen und könnte deren Leistung enorm steigern.

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November
2013
Urinbetriebenes Roboterherz

Je schlichter und weniger anfällig die Technik, desto unabhängiger können künftige Roboter ihrer Arbeit nachgehen. Einen weiteren Schritt in diese Richtung haben jetzt britische Forscher präsentiert, sie ersetzen fehleranfällige mechanische Pumpen. Dabei nahmen sie das menschliche Herz zum Vorbild. Dank eines Memory-Metalls, das sich bei Temperaturwechsel gezielt verformt, kann ihr autarkes System verlässlich Flüssigkeiten pumpen, berichten die Forscher im Fachblatt Bioinspiration & Biomimetics. Sie planen den Einsatz in ihrem neuesten "EcoBot" – einer Reihe selbstständig arbeitender Roboter, die ihre Energie aus organischem Abfall beziehen. Der Clou daran: Pumpt das "Roboterherz" Urin als Flüssigkeit, so entsteht kombiniert mit einer Mikrobiellen Brennstoffzelle (MFC) ein energetisch autonomes System. Doch auch in der Medizin oder Industrie könnte diese Technik eingesetzt werden – als geräuschloser, weniger störanfälliger Pumpantrieb.

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November
2013
  Hirnforschung: Erinnern verändert Erinnerungen

Daniela Schiller, Hirnforscherin an der Mount Sinai School of Medicine in New York, hat in Untersuchungen demonstriert, dass Erinnerungen nichts Statisches sind, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe. Eine Erinnerung abzurufen sei ein aktiver Prozess. "Es erfolgt jedes Mal ein erneuter Speicherprozess." Das bedeutet, dass Erinnerungen sich in einem instabilen Zustand befinden und sie bei jedem Abruf neugeschrieben und umgeformt werden. "Wir erinnern uns nicht an die Originalversion, sondern an deren Überarbeitung durch das Gehirn."

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November
2013
Bionische Gliedmaßen gehorchen auf Gedanken

US-Forscher haben ein Steuersystem entwickelt, mit dem Menschen, deren Bein oberhalb des Knies amputiert wurde, eine motorisierte Prothese allein über Gedanken kontrollieren können, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe. Der Ansatz von Levi Hargrove vom Rehabilitation Institute of Chicago (RIC) basiert auf Elektroden, die in der Prothesenschale sitzen, die an das vorhandene Restgewebe andockt. Dadurch lassen sich Muskelbewegungen des Oberschenkels aufzeichnen, die der Prothesenträger auslöst, wenn er nur daran denkt, seine Füße oder Unterschenkel zu bewegen. Ein Steuercomputer übernimmt die Auswertung.

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Oktober
2013
  Maschinen aus DNA

DNA ist Träger unserer Erbgutinformation. Das Molekül ist von seinem Verhalten her sehr vorhersagbar. Das machen sich Forscher zunutze und falten daraus beliebige Strukturen im Nanometer-Bereich, wie Technology Review
in seiner neuen Ausgabe 11/2013 berichtet (das Heft können Sie hier bestellen). 2007 gelang das Paul Rothemund vom California Institute of Technology zum allerersten Mal. Er faltete einen DNA-Strang zu einem 100 Nanometer großen Smiley sowie zu anderen geometrischen Figuren. Rothemund taufte die neue Technik DNA-Origami, analog zur alten japanischen Papierfalt-Kunst. Andere Forscher wie Hendrik Dietz von der TU München entwickelten das Verfahren weiter, sodass auch mittlerweile beliebige dreidimensionale Objekte aus DNA gebaut werden können. Der große Vorteil des DNA-Origami: Die Objekte organisieren sich von Grund auf selbst. Bislang konnten Wissenschaftler nur mit Rasterkraftmikroskopen einzelne Moleküle im Nanometer-Bereich beeinflussen.

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Oktober
2013
Hosentaschen-Spektrometer für Lebensmittel

Die Idee klingt im ersten Moment absurd: Ein kleines Plastikgerät, das an den Schlüsselbund passt, soll per Spektroskopie Bestandteile von Lebensmitteln wie Gluten und Trans-Fettsäuren identifizieren. Einfach auf Knopfdruck?
Das US-Unternehmen
Tellspec verspricht genau das auf der Crowdfinancing-Plattform Indiegogo:
Wenn genug Geld zusammenkommt, könne man das Hosentaschen-Spektrometer voraussichtlich schon im nächsten Jahr ausliefern
– für lediglich 150 US-Dollar.

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Oktober
2013
  Oszilloskop am Handgelenk

Die Oszilloskop-Uhr kombiniert die Funktionen einer herkömmlichen Armbanduhr mit den Fähigkeiten der Xprotolab-Hardware.
Neben Uhrzeit und Kalender sind somit auch viele Werkzeuge für den schnellen Hack zwischendurch vorhanden: Oszilloskop, Waveform-Generator, Logik-Analysator und Frequenzzähler.

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Oktober
2013
  Abkürzungen, Verordnungen, Normen und Grenzwerte

Die gebräuchlichsten Abkürzungen und Normen aus Medizin und Technik finden Sie zusammengefasst in meinem FAQ.

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Mai
2010
  Optische Computer in der Zukunft

Die Suche der Wissenschaftler nach immer kleineren und zugleich leistungsfähigeren Bauelementen zur Herstellung
neuer Maschinen und damit auch ultraschnellen Computern ist wohl so alt wie die Technik selbst.
Die auf herkömmliche Weise zu erreichenden
Taktraten werden aber wohl aus atomphysikalischen Gründen
die magische
10 GHz Marke niemals erreichen, geschweige denn überschreiten können.-
Eine weitere Optimierung wäre damit endgültig ausgeschlossen. Es ist also notwendig, völlig neue Wege zu finden.
Erste Ansätze liegen im Bereich der sogenannten Lichttechnologien oder auch
Photonik!
Eines der sich hieraus ergebenden Produkte wäre z.B. der Lichtrechner.

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Mai
4005

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