Die Abwracker
Oder: Club der toten User


Eine satirisch-provokante Trendanalyse Anno 2010
#abwracken, #dieabwracker, #obsoleszenz

(Stand: 01.08 2010)
(
Update 2012)
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Update 2013)
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Update 2014)
(
Update 2015)
(
Update 2016)
(
Update 2016/2)

ACHTUNG...!!!!

Dieser Artikel entspricht meinem Kenntnisstand von August 2010 und beruht auf eigenen Erfahrungen
sowie Informationen verschiedener PC Fachforen und Securityseiten.
Für Rechtsnachteile die Dritten aus der Verwendung dieser Infos entstehen wird nicht gehaftet!

 

Bitte lesen Sie hierzu auch meinen DISCLAIMER !!!!!

Die Abwracker.....Der permanente Zwang zu neuen Betriebssystemen,,,,Der große Erfolg von XP hat vielen Nutzern den klaren Blick auf die schleichende System-Enteignung seit Win98 vernebelt. Die exzessive Abwrackpolitik der Hard- und Softwareschmieden aufgrund hausgemachter Abwärtsinkompatibilitäten älterer Betriebssysteme wird vor allem mit dem Deckmäntelchen erhöhter Sicherheitsstandards gerechtfertigt, die überhaupt erst durch die neuen Techniken erforderlich wurden. "Abwracken" ist spätestens seit Einführung der Umweltzonen Ende 2008 ein gängiges und beliebtes Verfahren und betraf in diesem Falle die Besitzer älterer Fahrzeuge, deren Abgasnormrmen sich nicht mehr durch Aufrüstung an die neuen Richtwerte der EU angleichen ließen. Genau dieses Prinzip gibt es auch in der IT-Branche: Das Schaffen von neuen Normen und Sicherheitsstandards mit dem Ziel, alte Hard- und Software aus dem Verkehr zu ziehen und immer wieder erneut Kasse zu machen. Die Abwracker.....Im April 2014 erwischt es nun auch Win XP!... Der permanente Zwang zu neuen Betriebssystemen,,,,Der große Erfolg von XP hat vielen Nutzern den klaren Blick auf die schleichende System-Enteignung seit Win98 vernebelt. Die exzessive Abwrackpolitik der Hard- und Softwareschmieden aufgrund hausgemachter Abwärtsinkompatibilitäten älterer Betriebssysteme wird vor allem mit dem Deckmäntelchen erhöhter Sicherheitsstandards gerechtfertigt, die überhaupt erst durch die neuen Techniken erforderlich wurden. "Abwracken" ist spätestens seit Einführung der Umweltzonen Ende 2008 ein gängiges und beliebtes Verfahren und betraf in diesem Falle die Besitzer älterer Fahrzeuge, deren Abgasnormrmen sich nicht mehr durch Aufrüstung an die neuen Richtwerte der EU angleichen ließen. Genau dieses Prinzip gibt es auch in der IT-Branche: Das Schaffen von neuen Normen und Sicherheitsstandards mit dem Ziel, alte Hard- und Software aus dem Verkehr zu ziehen und immer wieder erneut Kasse zu machen.
Vorwort

"Abwracken" ist seit dem Jahrtausendwechsel vor allem zum Schlagwort der Jahre 2009 und 2010
und vielleicht seitdem sogar als neue Lebensphilosophie zum Motto des Jahrhunderts geworden.
Speziell in der IT-Branche erfährt es seitdem ständige Aufwertung als Synonym zum
diplomatischeren Vorgänger "Upgraden" in welchem, zumindest theoretisch,
auch noch eine gewisse Abwärtskompatibilität eine Rolle spielte. Diese wurde nun durch den hochaktuellen Trend zu
"Ex + Hopp Systemen" beim modernen
Abwracken gleich von vorneherein mit entsorgt.
Abwracken ist angesagt, cool, voll krass, stylish, dynamisch, dient angeblich dem Umweltschutz
ebenso wie der Bekämpfung der Weltwirtschaftskrise und gilt überhaupt als das Allheilmittel unserer Zeit.
Wer
abwrackt, der erntet Anerkennung beim Nachbarn, Neid bei den weniger Betuchten
(Werbung Vodafone2014: "Jedes Jahr ein neues I-Phone") und wertet sich damit vor allem enorm selbst auf.
Regelmäßiges
Abwracken ist daher auch erklärte Grundpflicht zumindest eines jeden "Europäischen Weltbürgers".
Abwracken ist ein universeller Motor, schafft neue und sichert alte Arbeitsplätze, kurbelt die Wirtschaft an,
trägt durch Einsparung von Energie erheblich zum Umweltschutz bei.
Neue, emissionsärmere Techniken verlangsamen natürlich auch den Klimawechsel und bilden zugleich die Basis
jeder effizienten Entwicklungshilfe sowie eines globalen Friedenskonzeptes.
Abwracken ist also die Bestimmung unseres Jahrhunderts geworden!...
Wer diese Begeisterung trotz aller Vorteile für Deutschland, Europa und die Welt
immer noch nicht freiwillig teilt, der wird einfach zwangsmotiviert.
Für diesen Zweck bieten sich ganze Kataloge von Maßnahmen an, die allesamt eines gemeinsam haben:

Sie bauen damit auf die Ängste der Menschen vor Krankheiten, finanziellen Verlusten sowie Einbußen von Freiheit, Lebensqualität und Mobilität.
Oder sie drohen mit Rückschritten in anachronistische Zustände und Zusammenbruch aller bis heuer üblichen sozialen Strukturen,
wenn wir eines
nicht tun: Nämlich
Abwracken um damit vor allem eine geldgeile Industrie mitsamt ihren größenwahnsinnigen Managern zu füttern.

Wen das alles noch nicht genug "motiviert", der wird spätestens auch von ganz alleine schlauer,
sobald die mittlerweile in fast allen Produkten versteckt integrierte
geplante Obsoleszenz in Form eines "eingebauten Verfallsdatums" greift,
so dass derart konzipierte Produkte möglichst zeitnah schon gleich nach Ablauf der Garantie ihren Dienst verweigern.
Zusammen mit produktspezifisch schlechtem Service, nicht frei verfügbaren Eratzteilen und erschwerter Reparaturinfrastruktur wird endgültig sichergestellt,
dass der Kunde dann schließlich einfach ein neues Produkt erwirbt.
Das Geschäft muss schließlich boomen...Koste es den Verbraucher was immer es wolle!
(Siehe dazu auch
Update 2012 )


History

Die erste wirtschaftlich nutzbare, weltweite Panikattacke in diesem Jahrtausend war wohl die
(mit viel PR geschürte) Angst vor dem "
Jahr 2000 Problem ",
für welches bekanntlich Experten aus aller Welt schier unüberschaubare Katastrophen bezüglich
der verschiedensten Bereiche, sowie einen regelrechten, globalen Supergau
der Datenverarbeitung und aller davon abhängigen Kommunikations- und Steuersysteme voraussagten.
Bis dato hatte man in der Computerbranche mit mäßigem Erfolg auf kleinere Maßnahmen zum Aufrüsten
bereits vorhandener älterer Systeme und vor allem auf Erstkäufe eines neuen Kundenkreises gesetzt,
der neuerdings nun auch via Supermarkt in die moderne Welt der Neuen Medien Einstieg fand.
Im Jahre 2000 hieß es dann erstmalig "
Abwracken" weil viele der bis dato noch in Gebrauch befindlichen PCs
angeblich die Jahr-2000-Umstellung aus technischen Gründen möglicherweise nicht überstehen würden.
Fortan konnte man in den ersten Monaten des neuen Jahrtausends an so gut wie jeder Straßenecke regelmäßig
eine ganz besondere Art von "technischem Sperrmüll" einsammeln:
Zahllose Win 3.11 und Win 95 Computer konnten einfach eingesammelt werden.
Als sich dann schließlich herausstellte, dass der große 2000-Supergau ausblieb,
hatten viele dieser Geräte neue Besitzer gefunden und konnten problemlos weiter benutzt werden.

Nach der Einführung der Umweltzonen Ende 2008 sahen sich Millionen von Besitzern älterer Fahrzeuge
unter dem Druck einer teilweise technisch nicht mehr realisierbarer oder zu kostenspieliger Nachrüstung
der Abgasanlage dazu genötigt, von einem Angebot der Bundesregierung Gebrauch zu machen,
welches ursprünglich lediglich als angebliche Maßnahme zur "Ankurbelung der Wirtschaft" gedacht war.
"
Abwracken" ist seitdem mittlerweile ein gängiges und beliebtes Schlagwort,
seit die im Juli 2009 beschlossene staatlichen "
Umweltprämie" Millionen von KFZ-Besitzern dazu animierte,
ihre meist noch völlig intakten, mindestens 9 Jahre alten Fahrzeuge zu verschrotten, um als Anreiz für den Erwerb eines Neufahrzeuges
eine einmalige Förderung von 2500 Euro einzustreichen.

Die Tendenz zum Wegwerfprodukt ist ja eigentlich nichts neues und sollte uns allen schon seit einigen Jahren auch aus der Computer-
und Unterhaltungsbranche wohlbekannt sein. Betrachtet man einmal die Anfänge des Computerzeitalters so etwa ab den 80er Jahren,
so ist diese geprägt durch eine zwar rasante, jedoch zu dieser Zeit meist noch weitgehend abwärtskompatible Entwicklung der Systeme,
da sich alleine aufgrund neuer Features bei einer bis dato noch recht begrenzten aber dafür aber sehr fachkundigen Nutzerklientel
aus dem Bereich von Wissenschaft und Universitäten nicht gerade atemberaubende Umsatzprognosen stellen ließen.
Internet für jedermann in einer halbwegs brauchbaren Form existierte nämlich erst ab etwa 1994.
Ende 1990 gab es einen einzigen Webserver, 5 Jahre später, also pünktlich zum Start von Win95, existierten dann schon ca. 10000 Rechner.
Weitere 5 Jahre später, zur Blütezeit von Win98/SE/ME/2K , war das Servervolumen bereits auf 25 Millionen angewachsen
und bildete damit eine ideale Basis zur Popularisierung und Nutzung des Internets für die breite Masse. Dazu boten nun auch Discounter wie z.b. Aldi praktisch jährlich preiswerte All in One Systeme für Lau an und förderten damit zusammen mit den ebenfalls immer häufiger angebotenen Highspeedzugängen und Flatrates der Provider die Vernetzung von Otto Normalverbraucher. Damit wurde der Internet-PC allmählich populärer als Jahre zuvor schon das Handy und eine bis dahin völlig neue wirtschaftliche Nische geschaffen, die heute weltweite Milliardenumsätze garantiert. Entsprechend stieg natürlich die Nachfrage. Was
Tünnes hatte, wollte Schäl nun erst recht!
Schnelles Internet wurde damit allmählich zum Standard.. Um 2005 schließlich wird die beeindruckende Zahl von
75 Millionen Webservern erreicht.

Quelle: http://www.netplanet.org/geschichte/neunziger.shtml


Aktuelle Tendenzen

A. Der permanente Zwang zu immer neuen Betriebssystemen

(Stand: 01.08 2010)

Wurde vor dem Jahrtausendwechsel noch werbewirksam auf Langlebigkeitsgarantien, Abwärtskompatibilität,
Verbraucherfreundlichkeit und langfristig garantierten Service gesetzt,
darf man sich heute, im Jahre 2010, als Hersteller, Händler oder Servicedienstleister nun endlich ganz offiziell und unverblümt
dem allgemeinen Trend zum
Abwracken anschließen! Was das Jahr 2000 Problem nicht geschafft hat, wird nun kurzerhand einfach hausgemacht! Durch immer kürzere Supportintervalle und exzessive One-Way-Upgradespiralen werden Hard- und Software
einschließlich der gängigen Betriebssysteme immer mehr zu Wegwerfprodukten mit Verfallsdatum. Allen voran die Redmonder Softwareschmiede Microsoft, die diesen Usus schon Mitte/Ende der 90er Jahre auf den Weg brachte und spätestens seit dem
25. Oktober 2001 mit dem Verkaufsstart von WinXP wohl die meisten Erfahrungen mit produktintegrierter Nutzerenteignung hat. Nachdem die ersten Unkenrufe u.a. wegen der Zwangsregistrierung abgeklungen waren, wurde XP rasch populär und der vermutlich bisher größte Verkaufsschlager in der Firmengeschichte von Microsoft. Trotz aller damit verbundenen offensichtlichen Macken und Nachteile wechselten in den folgenden Jahren teils freiwillig, teils auch nur wegen bestimmter Inkompatibilitätsprobleme mit neuerer Software immer mehr Kunden zu WinXP und machten es weltweit zu ihrem Lieblingssystem. Das nachgeschobene VISTA dagegen entwickelte sich zu einem ausgesprochenen Flop.

Abwracken gilt ab sofort (2010) als innovativ, dynamisch,
umweltbewußt und natürlich als perfektes Allheilmittel gegen die Weltwirtschaftskrise.
Egal, Ob es sich um die neuesten Handys, Navisysteme, Netbooks, I-Phones oder Gamekonsolen handelt
Der Nutzer ist stolz auf seine neuen Errungenschaften und prahlt damit möglichst ausgiebig vor Gleichgesinnten.
Aber erst die Masse möglichst vieler naiver Käufer dieser Produkte ermöglicht den gewinnversprechenden Durchbruch einer betimmten Produktlinie. Dazu muss natürlich viel Werbung gemacht, und am Besten gleich eine ganz neue Lebensphilosophie in die breiten Massen impletiert werden.

Zur Durchsetzung dieser Ziele lassen sich Politik und Industrie dann auch weltweit so einiges einfallen.
Ob es sich nun um
Pandemien, Umweltskandale oder Finanzkrisen handelt:
Hauptsache es erzeugt mächtig Angst oder zumindest Unsicherheit.
Mit der Wahrhaiet wird es dann zuweilen auch nicht so genau genommen...
Selbst wenn die eine oder andere Seifenblase platzen sollte..
Ein williges Bauernopfer vor allem aus den Reihen der oberen Etagen findet sich im Tausch
gegen eine lukrative Pension fast immer. Dabei finde ich es sehr bemerkenswert,
dass gerade
öffentliche bzw. staatliche Unternehmen
diese neumodischen Entwicklungen und Verpflichtungen ganz individuell verschieden wahrnehmen und damit,
aktuell im Falle der Bahn, vor allem ihre eigene
Vorbildfunktion erheblich torpedieren.
Da wird vermutlich aus aus spartechnischen Gründen ein wirklich zwingend notwendiges

Abwracken
defekter Aggregate und Züge aufgeschoben und lieber das wiederholte Massenkollabieren von Fahrgästen
in fast 50 Grad heißen ICE-Zügen in Kauf genommen, wobei sich nun zumindest das Modewort "Klimawechsel"
als perfekte Entschuldigung für das Versagen der mittlerweile wohl völlig überalterten Klimaanlagen missbrauchen lässt.
Natürlich gab es solche und ähnliche Entwicklungen schon seit Menschengedenken,
aber erst mit der Jahrtausendwende wurden, bedingt durch die ständig gewachsene
globale Kommunikation des Internets nun auch für den Normalbürger immer mehr die Spitzen
eines Eisberges aus Schulden und Betrug sichtbar, die schon seit Ewigkeiten als Kollateralschäden
unseres Wirtschaftswunders und der freien Marktwirtschaft vor sich hin kumulierten
und mittlerweile gigantische Ausmaße angenommen haben. All diese Missstände und ihre teils
katastrophalen Folgen lassen sich andererseits perfekt wirtschaftlich ausschlachten.

Einige schließen sich vor allem dem neuen Abwrack-Vokabular an,
und setzen dabei auf mundartliche Slogans wie:
"Da simmer dabei!!!"
Auch hier gilt aber nach wie vor die alte Weisheit:
"Des Einen Leid, ist des Anderen Freud."
(Oder: "Den letzten beißen die Hunde!")

Dabei orientiert man sich gerade in den aktuellen wirtschaftlichen Notzeiten u.a. nach der naiven Grundeinstellung vieler potentieller Kunden:
Uns geht's zwar finanziell grottenschlecht, wir leben von
Hartz IV, und eigentlich ist Sparkurs angesagt, aber dennoch wollen wir
einen Neuwagen mit grüner Plakette, einen High-End-Laptop mit Win7, ein Navigerät mit Satellitentelefon,
ein IPhone mit Universalflatrate und natürlich noch mindestens eine 128MBit Standleitung für ultraschnelles Surfen und Streamen daheim.
Ratenkäufe werden von Seiten der Anbieter leicht gemacht und bei Zahlungsunfähigkeit kann man ja immer noch
Privatinsolvenz anmelden!

Wozu da noch Rücksicht auf "Minderheiten" nehmen,
die - aus welchen Gründen auch immer - nun mal langfristig an ein älteres Betriebssystem und/oder einen langsameren Internetzugang gebunden sind?
Nach einem bislang unbestätigten Gerücht soll es ja zumindest jenseits der Ballungsgebiete in ländlichen Gebieten sogar noch Menschen geben,
die sich mit einem 56kbit Analogmodem einwählen müssen, um ebenfalls in den Genuss der Segnungen des Internets zu gelangen...
Ob das noch auf Dauer mit den neuen Betriebssystemen und Browsern kompatibel ist?

Egal! Und überhaupt: Sehr viel weiter als bis zur theoretisch
erreichbaren CO2 Emissionsreduzierung muss ja heutzutage ohnehin nicht mehr gedacht werden.

Ansonsten lässt sich heute lieber guten Gewissens von den Versprechen der Provider
betreffs ultimativer Surferlebnisse unter dem Schutz der angeblich so hohen Sicherheitsansprüche neuer Systeme einlullen,
saugt bedenkenlos in Millisekunden unkontrollierte, riesige Datenmengen, Streamingvideos und Musikdateien von irgendwelchen suspekten Servern in Hinterschurkistan, kommuniziert weltweit über riesige
Communities und Kontaktforen mit kilometergroßen Sicherheitslöchern ,
und bildet sich dann auch noch ein, über die Flatrates der High-Speed-Provider das alles für lau oder gar umsonst zu bekommen.
Hauptsache, die allerneuesten Games und der dazugehörige Schnickschnack laufen ohne zu ruckeln und alles blinkt und poppt recht schön.
Dass es der etablierten Hard- und Softwareindustrie aber keineswegs um Umweltfreundlichkeit oder gar Sicherheit der Nutzer geht,
sondern ausschließlich um die durch scheinbar innovative Entwicklungen mit versteckten Sicherheitslöchern
zu erwartenden Milliardengewinne, ist offenbar leider nur wenigen Insidern klar.
Oder besser gesagt: Man will das eigentlich auch gar nicht wissen, da es einem nur gehörig den Spass verdirbt.

Neben Datenspionage, Datenhandel, aufgezwungenen Abonnements und bereits vorprogrammierten Verfallsdaten in ihren Produkten,
um diese dann später durch Update- Upgrade- und Neukaufzwänge immer wieder aufs Neue so (folge-) kostenintensiv wie nur möglich vermarkten zu können, ist auch eine geheime Zusammenarbeit der offiziellen Softwareschmieden mit professionellen Male- und Spywareherstellern unter diesem Sichtwinkel durchaus nicht auszuschließen.


UPDATE 2013:

Nicht nur Microsoft übt mit seiner aggressiven Produktpolitik einen extremen Abwrackzwang auf die User aus.
Auch die meisten anderen Anbieter sowie käuflicher als auch freier Software schließen sich neuerdings diesem profitablen
Geschäftsmodell an. Dabei besteht ganz offensichtlich ein
starker Trend zur Produktbündelung und (natürlich beabsichtigter)
Inkompatibilität mit Konkurrenzprodukten und älteren Betriebssystemen
, um Kunden möglichst effizient und dauerhaft an sich binden
und somit zugleich neue, monopolistische Marktstrukturen entwickeln zu können.
Diesem Trend folgen mittlerweile leider auch die meisten Hersteller von Sicherheitssoftware wie zb.
Avira.
Hier zeichnete sich dieser
Trend bereits Mitte 2011 ab, als Antivir 10 mit seinem Service Pack 2 erstmals begann mit SlideUp-Fenstern und aufgezwungener ASK.COM-Browsertoolbar zu nerven. Ein Umstand, der vielen Nutzern schon damals mehr als sauer aufstieß, viel Vertrauen in AVIRAS bisherige
Glaubwürdigkeit zerstörte und auch die Forenstimmung dadurch teilweise zum Kochen brachte.
Insbesondere deshalb, weil der vermeintliche Partner
ASK.COM schon damals alles andere als vertrauenswürdig
und schon alleine aufgrund seiner datenschutzrechtlich katastrophalen
EULA eher dem Datenhandel zugeneigt schien.
War damals von Seiten AVIRA vielleicht wirklich nur ein kleines "Zusatzgeschäftchen" mit Hilfe des obskuren Datenhändlers
ASK.COM beabsichtigt,
so gehen aktuell die expansiven
Geschäftsideen 2013 meiner Ansicht nach bereits weit über dieses Ziel hinaus.

Siehe hierzu folgende Meldung von Heise.de :

Avira drängt Bestandskunden
zum Upgrade Update
((11.Juli 2013)

Das Sicherheitsunternehmen Avira hat damit begonnen, Installationen seiner älteren Produkte über einen Migrationsassistenten auf die aktuellen Versionen zu aktualisieren. Anwender erhalten automatische Update-Benachrichtungen, die einen Download der aktuellen Version anstoßen. Zunächst sind nur die 2010-Generationen von Free AntiVirus, AntiVirus Premium und Internet Security betroffen. Ab dem 22. Juli will Avira auch die Nutzer der 2012er-Versionen über einen "Migrationsassistenten" zum Upgrade bewegen. Bestehende Lizenzen sollen automatisch in die neue Version eingepflegt werden. Der Hersteller erwartet, die Migrationsphase bis zum 7. August abzuschließen.
In seiner Ankündigung erklärt Avira die Entscheidung damit, nur die neueste Generation könne zeitgemäßen Schutz bieten – Cloud-Anbindung und häufigeren Updates sei Dank. Zudem binde die Pflege älterer Produktgenerationen beim Hersteller unnötig Ressourcen, die man lieber in die Weiterentwicklung der aktuellen Versionen stecken wolle. Avira scheint sich durchaus bewusst zu sein, dass einige Kunden lieber die gewohnte Version behalten wollen. Ausgeklammert bleiben aber nur Systeme, die unter Windows XP mit Service Pack 2 und älter laufen.

Lesen Sie HIER weiter

Dazu öffnet sich z.B. beim Updaten der Virensignaturen irgendwann folgendes Dialogfenster,
welches Sie möglichst ausschließlich mit Klick auf das
rote Kreuz oben rechts wieder schließen sollten um keinen ungewollten Download einzuleiten.

Beispiel unter Win XP SP3

Daraufhin nervt das Programm mit folgender Nachfrage,
die Sie nun natürlich zuerst mit "
JA" beantworten müssen,
um schließlich endlich den lästigen Dialog beenden zu können.

Beispiel unter Win XP SP3

Trotz dieser eigentlich unmissverständlichen Ansagen werkelt der neue Migrationsassistent
aber dennoch nach wie vor im Hintergrund herum,
wie diese prompt anschließende Firewallmeldung deutlich zeigt:

So sollten Sie Zugriffe blocken!

Achtung!
Viele modernere Firewallversionen haben eine Autokonfigurationsoption (Hier: Smart Defense) um die Bedienung zu vereinfachen.
Diese müssen Sie dann aber schon vorher pauschal deaktivieren um solche Nachfragen überhaupt zu erhalten.
Programme von als seriös bekannten Herstellern wie hier im Beispiel die Adobe-Produkte oder Antivirenprogramme sowie ihre Hilfsmodule werden dort nämlich ganz automatisch freigeschaltet! Dies gilt leider auch für den Migrationsassistenten. Hier wäre es dann allerdings zumindest empfehlenswert, sofort nach dem erfolgten Ersteintrag eine manuelle Umschaltung von "
Auto" auf "Benutzerdefiniert"..."Sperren" vorzunehmen!

Neuere ZA-Version mit Smart Defense unter Win7

Fragt sich nur, wozu der Migrationsassistent nach der erfolgten Absage eigentlich noch ins Internet will?
Etwa, um sogleich negative Reaktionen online bei AVIRA zu petzen? ;-)

Beim nächsten Update wiederholt sich jedenfalls von nun an dieses Spielchen immer wieder.
Ein Grund mehr, warum Sie auch Antivirenprogrammen möglichst
niemals ein Autoupdate erlauben sollten!
So haben Sie nämlich wenigstens noch weiterhin Kontrolle über die aktuell installierte Version.

(Stand: 13.07. 2013)


UPDATE 2016:

Wer bisher dem lästigen Upgradegedrängel Aviras ab Version10 noch erfolgreich entrinnen konnte,
der steht spätestens seit dem
01.01.2016 nun komplett auf dem Schlauch.
Avira hat die Unterstützung seiner älteren Versionen vermutlich wohl
endgültig definitiv eingestellt.
Beim üblichen Update der Virendefinitionen lädt
Antivir 10 zwar zunächst noch eine Menge an
nunmehr unbrauchbarem Dateischrott auf die Festplatte, um dann allerdings mit dem finalen Hinweis auf die
"abgelaufene Lizenz" die weitere Mitarbeit innerhalb dieser Version fortan komplett zu verweigern.

Ein Blick in die entsprechende Logdatei bestätigt die unerfreuliche Meldung des Updatefensters:
Es wurden zwar zunächst neue Virendefinitionen übertragen, jedoch nicht mehr installiert.

Der Grund für solche Meldungen lag bisher normalerweise ausschließlich in einer bei jedem Update automatisch
übertragenen und zuweilen fehlerhaften
Lizenzdatei mit dem Namen "hbedv.key" welche man dann alternativ
aber problemlos direkt von der Aviraseite unter dem Link

https://www.avira.com/de/upgrade-free-antivirus?x-a-source=product&x-a-medium=crm-72&x-a-version=free&x-a-item=24

downloaden und anschließend (zumindest noch bis Ende 2015) manuell im Aviraverzeichnis installieren konnte.
Eine kurze Anleitung dazu findet man z.B. hier:

http://praxistipps.chip.de/avira-lizenz-erneuern-so-gehts_31188

Leider bringt das aktuell in diesem Falle keinen Erfolg mehr, da der Updater exakt seit dem 01.01.2016
selbst den neuesten, originalen Avira Lizenzkey
nicht mehr akzeptiert.
Avira hat also offenbar Ernst gemacht und will so tatsächlich alle Nutzer zum Upgrade auf eine höhere Version zwingen.

Ein Blick ins Avira Kontrollzentrum fasst den kümmerlichen Zustand in folgendem Status zusammen:

"Kein Problem!" freut sich da vielleicht der User und klickt sogleich hoffnungsvoll auf den sich so verlockend
anbietenden Button "
erneuern". Dieser führt allerdings keineswegs wie angekündigt zu einer funktionierenden
neuen Lizenzdatei, sondern lediglich zu einer internen
AVIRA-Werbeseite

https://www.avira.com/de/upgrade-free-antivirus?x-a-source
=product&x-a-medium=crm-72&x-a-version=free&x-a-item=24mit

mit ausschließlich kostenpflichtigen Angeboten!

Bei den AVIRA-Slideups in den Antivir10 Folgeversionen wird der Nutzer dann regelmäßig
mit
Werbe- und "Bangemache"-Slideups belästigt, um ihn zum Upgrade auf eine
kostenpflichtige Premiumversion oder sonstige, angeblich dringend nötige Zusatzsoftware zu drängen.

Die Engine selbst und ihre zahlreichen Zusatzmodule wurden offenbar fortlaufend modifiziert
um das Blocken der für diese Werbung verantwortlichen Nachrichtenmodule möglichst
effizient zu verhindern.

Bravo AVIRA!.......SO muss Werbung!!!

Abgesehen vom streikenden Updater kann Version 10 allerdings weiterhin uneingeschränkt genutzt werden.
In diesem Fall empfiehlt es sich allerdings, im Kontrollzentrum unbedingt
jegliches automatische Update zu sperren
und auch absolut keine manuellen Updates mehr einzuspielen, damit der AVIRA-Server nicht möglicherweise irgendwann
doch noch (etwa mittels einer im Update versteckten "
Killerdatei") das Programm ungefragt löschen oder blockieren kann.
Auch der sog. "
Migrationsassistent" , das "Notificationstool" sowie alle sonstigen Module von Antivir
sollten daher
unbedingt vorsorglich (z.B. per externer Firewall) von jeglichen Onlinezugriffen ausgeschlossen werden.

DER TECHNODOCTOR

(Stand: 06.01. 2016)


Mein TIPP:
Blockieren Sie unerwünschte Programmaktivitäten möglichst nicht nur mittels Firewall,
sondern falls möglich
auch generell im gesamten System.
Die einfachste Methode zum Abschalten lästiger Slideups und Popups (wie etwa nach jedem Neustart des Systems)
war früher einmal das simple Deaktivieren der entsprechenden Autostarteinträge.
Aktuell werden heutzutage aber leider nicht mehr wie früher üblich lediglich durch mehr oder weniger versteckte
Autostarteinträge innerhalb der Registry bestimmte Programmmodule (zumeist Exe-Dateien) gestartet.
Sondern sie werden erst
nach dem Autostart oder Start des eigentlichen Programmes (Z.B. Virenwächter) von diesem selbst initiiert.
Daher können Sie in diesem Falle auch nicht mehr einfach über simples Editieren von Autostarteinträgen deaktiviert werden.

Bei
frei zugänglichen Modulen (Exe- oder DLL-Dateien) im Programmverzeichnis der betreffenden Anwendung
hat man zumindest unter
Win7 aber dennoch gute Chancen auf eine effiziente Blockade unerwünschter Aktivitäten,
wenn man sich der sog. "
Richtlinien für Softwareeinschränkungen" aus den Gruppenrichtlinien der Windowsverwaltung bedient
und dort eine entsprechende "
neue Pfadregel" definiert.
Wie das genau zu bewerkstelligen ist können Sie unter meinem Beitrag
Win 7 Spezial, Beitrag 3 nachlesen.
Für Win XP muss diese Option allerdings erst noch nachinstalliert werden.
Näheres darüber finden Sie hier:
tipsundtricks002.htm#anleitunggpeditinstall.

Falls das betreffende Zusatzmodul allerdings nicht als freie Datei vorliegt sondern fest im Programmcode des Hauptprogrammes integriert ist,
könnte man allenfalls noch selbst ein spezielles Script schreiben um dererlei unerwünschte Programmaktivitäten explizit zu unterbinden.
Vermutlich würden dann allerdings auch erwünschte Nutzmeldungen blockiert und möglicherweise sogar
die korrekte Funktion des gesamten Programmes in Frage gestellt.
Der erforderliche Aufwand stünde meiner Ansicht nach zudem in keinem vernünftigen Verhältnis zum erzielbaren Ergebnis,
so dass man das Programm dann lieber gleich deinstallieren und gegen ein anderes austauschen sollte..

Ebenfalls traurige Beispiele auf der Abwrackschiene sind mittlerweile auch der Spywareblaster (ab 5.xx) und der
CCLeaner
(ab 3.xx), wobei sich die alten Versionen zwar natürlich weiterhin nutzen, aber leider nun nicht mehr aktualisieren lassen.

Einigen Herstellern ist es also offensichtlich nicht nur einerlei, welche Betriebssysteme ihre neueren Produkte aufgrund mangelnder Abwärtskompatibilität nicht mehr unterstützen, sie nehmen auch noch billigend in Kauf, dass sie einer bedeutenden Anzahl von Usern mit technisch schwächerem Equipment quasi die Pistole auf die Brust setzen, wenn sie diese mit den o.g. Aktionen etwa von der weiteren Nutzung bzw. Aktualisierung ihrer Sicherheitslösungen ausschließen.
Mit diesem Trend tragen sie meiner Ansicht nach aber keineswegs zu mehr Sicherheit, sondern eher aktiv zur Erhöhung des ohnehin schon unüberschaubaren Gefahrenpotenzials im Internet bei, anstatt dem eigentlichen Sinn der Antivirenprodukte nachzukommen,
gerade dieses Potenzial mit einem möglichst breiten Spektrum von Anwendungen für alle Systeme niedrig zu halten. Dieses lautstark ausgelobte Ziel der allgemeinen Sicherheit bleibt bei solchen Geschäftsmodellen dann wohl eher zugunsten des gesteigerten Profits der Sicherheitslobby auf der Strecke.
Irgendwann werden die verbliebenen, bisher noch kundenfreundlicheren Unternehmen vermutlich ebenfalls aus Rentabilitätsgründen nachziehen müssen.

Es wäre meiner Ansicht nach sicherlich kein großes Problem, auch ältere Versionen sicherheitsrelevanter Software zumindest weiterhin mit unbegrenzten Signaturupdates zu versorgen, wie es zum Beispiel der Hersteller
AVAST! schon seit Jahren erfolgreich praktiziert.
Dort werden zwar diese Versionen ebenfalls nicht mehr direkt von der Herstellerwebseite angeboten,
bereits vorhandene Installationen oder Downloads von Drittanbietern können aber dennoch regelmäßig ihre gewohnten
Jahreslizenzen erneuern lassen und somit auch weiterhin in den Genuss aktueller Signaturen kommen.
Sie finden daher auch nach wie vor solch eine
Win98-Version von AVAST! in meinem Downloadbereich.

Als von Anfang an stets
kundenfreundlich und fair beeindruckte mich schon von jeher Spybot mit seinem mittlerweile
unverzichtbaren Tool
S&D 1.6.2, obwohl schon seit 2012 eine modernere 2.0- Betaversion und aktuell eine 2.1- Finalversion zur Verfügung stehen,
die leider nur noch
ab XP+ nutzbar sind und somit die älteren Systeme 95/98SE/ME endgültig nicht mehr unterstützen.
Dennoch ist es den Programmierern offenbar nicht nur vorzüglich gelungen, die weiteren Signaturupdates der
1.6.2 Version sicherzustellen und zusätzlich diese Version nach wie vor als Originaldownload direkt von der Herstellerseite anzubieten,
sondern auch noch
systemüberlappende Ab- und Aufwärtskompatibilität zu bieten, so dass selbst die ältere Version sogar unter Win7 genutzt werden kann...

Besonders bemerkenswert:
Beide Versionen funktionierten erstaunlicherweise auf meinem Win 7-Testsystem störungsfrei parallel, können also offenbar gleichzeitig auf demselben Rechner betrieben werden. Zwar werden dann offensichtlich auch bestimmte Signaturen gemeinsam genutzt, die regelmäßigen Updates sollte man aber dennoch unbedingt in jeder Version separat vornehmen.

(Stand: 13.07. 2013)


UPDATE 2014:

Als Auftakt zum diesjährigen Update habe ich mich für einen Gastbeitrag entschieden,
weil er meiner Ansicht nach kurz und treffend das aktuelle Thema "
Abschied von XP" aus einer Sicht aufgreift,
wie sie sich vermutlich den meisten Nutzern dieses beliebten und bewährten Betriebssystems präsentieren mag.
Allerdings sollte man die von Microsoft hausgemachten dunklen Wolken am XP-Himmel auch nicht gleich überbewerten.
Bitte beachten dazu meinen Kommentar am Ende des Beitrages.

Das Ende von Windows XP?

Ein Gastbeitrag von Timm Hendrich

Nun ist es endgültig!
Microsoft XP stirbt offiziell am 08.April 2014 den Support-Tod.
Erschienen ist das beliebte Betriebssystem aus dem Hause Microsoft am 25.Oktober 2001. Somit hat das Programm
mittlerweile über zwölf Jahre auf dem Buckel.
So reichen für die Home Edition nach wie vor ein 233 MHz Prozessor und 64 MB Ram.
Der geringe Verbrauch an Systemressourcen und die Stabilität des Betriebssystems dürften die Hauptgründe sein,
warum sich das Betriebssystem nach wie vor so großer Beliebtheit erfreut.

XP im Vergleich zu anderen Betriebssystemen
Trotz Ankündigung der Beendigung des Supports kommt Windows XP im Dezember 2013 laut den Analysten
von Net Applications immer noch auf einen Marktanteil von 28,98 Prozent.
Im Vergleich dazu kommt das aktuelle Windows 8 bzw. 8,1 auf magere 10,15 Prozent Marktanteil.
Windows 7 ist nach wie vor mit einem Marktanteil von knapp unter 50 Prozent das beliebteste Betriebssystem aus dem Hause Microsoft.
Apple ist mit dem Mac OS Betriebssystem mit einem Marktanteil von 7,54 Prozent weit abgeschlagener Zweiter.
Linux kommt nur auf magere 1,73 Prozent.

Gefahren nach dem Support Ende
Was müssen die knapp 30 Prozent aller Computernutzer nun nach dem drohenden Support Ende beachten?
Zuallererst läuft das Betriebssystem natürlich auch noch am 09.April 2014 weiter.
Allerdings dürfte neu erscheinende Software zukünftig nicht mehr mit Windows XP Unterstützung erscheinen.
Dies könnte für den ein oder anderen Nutzer noch zu verschmerzen sein, problematischer hingegen ist jedoch,
dass auch keine Sicherheits-Updates mehr durch Microsoft erscheinen werden.
Das besiegelt über kurz oder lang das Ende von Microsoft Windows XP.

Was machen die Sicherheitssoftwarehersteller?
Die gute Nachricht ist:
Die meisten Hersteller bieten weiterhin Virensignatur-Updates für Windows XP an.
AVG und F-Secure wollen bis ins Jahr 2016 Software-Updates anbieten, Avira,Kaspersky und McAfee zumindest bis 2015.
Die meisten Hersteller bieten zumindest Signatur-Updates bis zum Ende der Lizenzlaufzeit an.
Kaspersky rät zudem allen Kunden aus IT-Sicherheitsgründen zumindest auf die 64-Bit-Version von Windows XP zu wechseln.

Das Ende naht
Im Ergebnis bedeutet das Supportende durch Microsoft auch das Aussterben des Betriebssystems Windows XP.
Alleine aus Sicherheitsgründen macht es heutzutage keinen Sinn mehr auf einem neuen Computer Windows XP zu installieren.
Nutzer von Windows XP müssen aber ebenso wenig sofort XP löschen und sich ein neues Betriebssystem kaufen.
Sie sollten aber ein aktuelles Antivirenprogramm installiert haben, um auch nach dem Microsoft Supportende vor Malware geschützt zu sein.
So gerüstet dürfte noch die Zeit bis 2015 oder sogar 2016 mit Windows XP unbeschwert genossen werden.
Doch spätestens nach dem Ende des Supports der Sicherheitshersteller steht ein Umstieg auf ein aktuelleres Betriebssystem an.
Windows 7 ist im Jahr 2016 übrigens erst junge 7 Jahre alt.

Autor:
Timm Hendrich von Netzsieger

(Stand: 15.01. 2014)


Und was sagt Microsoft?

Wenn es nach der Redmonder Softwareschmiede ginge, sollten natürlich ab sofort alle Nutzer auf Win8 wechseln
und somit den weiteren Abwrack- und Abzockmaßnahmen möglichst wenig Widerstand entgegensetzen!
Um die angebliche Wichtigkeit dieser Aktion zu beweisen, soll daher mit dem (letzten) Update
KB2934207 vom 06.03.2014
ein Warnmodul von Microsoft ins Betriebssystem installiert werden, welches sich folgendermaßen ankündigt:

Ansonsten führt das Anfordern weiterer Informationen zum KB2934207 über das obige Updatefenster mittels des dort unten rechts platzierten Links http://support.microsoft.com/kb/2934207 aber lediglich zu feierlich aufgemachten "Infoseiten", auf welchen das nahende Ende von XP natürlich ausnahmslos positiv propagiert wird. Stimmt man dem Update zu, soll dann ab dem 08.03.2014 einmal pro Monat folgendes "Erinnerungsfenster" eingeblendet werden, welches permanent im Vordergrund bleibt und erst mit OK wieder verschwindet.
Setzt man den Haken in rot markierten Kreis, soll das Fenster dann angeblich nicht mehr auftauchen.


Klicken Sie hier auf den
integrierten Link landen Sie auf einer Microsoftseite deren Essenz sich in nur zwei simplen Ratschlägen erschöpft:

Erstens "Aktualisieren des vorhandenen PCs".

Zit.:...Auf einigen älteren Computern kann Windows 8.1, die neueste Version von Windows, ausgeführt werden.
Wir empfehlen Ihnen, den Windows-Upgrade-Assistenten herunterzuladen und zu prüfen, ob Ihr PC die Systemanforderungen für Windows 8.1 erfüllt. Ist dies der Fall, können Sie mithilfe der enthaltenen Anweisungen ein Upgrade durchführen...."

Und zweitens "Kauf eines neuen PCs":

Zit.:...Wenn Windows 8.1 auf Ihrem aktuellen PC nicht ausgeführt werden kann, ist es möglicherweise Zeit, einen neuen zu kaufen.
Sehen Sie sich unsere große Auswahl an neuen PCs an. Sie sind leistungsstärker, leichter und eleganter als je zuvor –
und das zu einem weitaus geringeren Durchschnittspreis als PCs vor zehn Jahren...."

Mit dieser kreativen Art von "Produktwerbung" setzt Microsoft nicht nur allen Usern gewissermaßen die Pistole auf die Brust,
sondern auch einen wegweisenden Meilenstein in aggressiver Verkaufsstrategie, welcher sicherlich auch der eine
oder andere Hard- oder Softwarehersteller zukünftig nur zu gerne nacheifern wird.
Warum also nicht gleich auch jedes neue Computerspiel, jede neue Officeversion, jeden aktuellen Browser direkt mit einem möglichst kostenintensiven Hardwareupgrade bündeln? Der Rubel muss schließlich rollen, und
nur regelmäßiges Abwracken lässt die Branche wirklich boomen.

So gelangt man lediglich zu dilettantischen Erklärungsversuchen und Pseudoratschlägen,
was dies alles denn nun konkret für den Nutzer bedeuten würde, und wie er sich nach Ansicht von Microsoft am besten verhalten soll.
Dabei geht es dem Konzern natürlich weniger um wirklich brauchbare Hilfestellungen, etwa für zwangsläufig noch länger an XP gebundene Nutzer, als vielmehr um das endgültige Abwracken aller noch in Betrieb befindlichen XP-Systeme.
Denn für
Microsoft gibt es schon aus profittechnischen Gründen natürlich grundsätzlich nur einen Weg!
Als besondere Unverschämtheit empfinde ich in diesem Zusammenhang den Hinweis auf einer der Seiten, dass XP schon bald mit der üblichen Antivirensoftware nicht mehr ausreichend zu schützen wäre, sobald nämlich der Support der Virenschutzanbieter für XP ebenfalls eingestellt würde. Dabei wird bewußt verschwiegen, dass es zumindest nach heutigem Wissensstand auch in den nächsten Jahren noch eine ganze Reihe von Anbietern geben wird, die Ihre Kunden auch weiterhin mit aktuellen Signaturupdates für abwärtskompatible Softwareversionen versorgen. Weiteres Beispiel für rein verkaufspsychologisch orientierten Pseudosupport ist u.a. auch der aktuell von Microsoft empfohlene
Migrationsassistent, welcher mir persönlich in den meisten Fällen (je nach Alter der zu migrierenden Software) allerdings eher kontraproduktiv bis völlig unbrauchbar erscheint. Bei weiterem Stöbern durch die diversen Seiten bleibt man dann noch nicht einmal vor einem albernen "XP-Countdown" verschont!

(Stand: 06.03. 2014)

Links

http://windows.microsoft.com/de-de/windows/end-support-help
http://www.microsoft.com/de-de/windows/xp/default.aspx
http://www.microsoft.com/de-de/windows/xp/privatanwender.aspx

(Stand: 06.03. 2014)


Siehe dazu auch:

Neustart, Ruhezustand oder abgesicherter Modus?
So meistern Sie das Ende des Supports für Windows XP
(24. Februar 2014)

Am 8. April will Microsoft letztmalig Sicherheitslücken in Windows XP stopfen. Wer jetzt noch das mit 13 Jahren uralte Betriebssystem verwendet, steht vor der Entscheidung: umsteigen, absichern oder einmotten.

Lesen Sie HIER weiter

Windows XP: Microsoft drängt mit Popup zum Umstieg Update (04. März 2014)

Microsoft will XP-Nutzer direkter darauf hinweisen, dass der Support für das Betriebssystem endet. Zusätzlich soll die bislang kostenpflichtige Migrationshilfe PCmover Express umsonst bereitgestellt werden – dieses Angebot hat aber einen Pferdefuß. Ab kommenden Samstag sollen Benutzer von Windows XP direkt über das baldige Support-Ende informiert werden. Hierfür will Microsoft den ins Betriebssystem integrierten Update-Dienst verwenden. Dieses soll ab dem 8. März monatlich ein Fenster einblenden, das auf eine spezielle Informations-Seite verweist. Das Erinnerungsfenster soll sich manuell deaktivieren lassen.

Lesen Sie HIER weiter

Niedersachsen verlängert XP-Support bis 2015 (27. März 2014)

Um mehr Zeit für den Umstieg auf ein modernes Windows zu gewinnen, erkauft sich das Land Niedersachsen ein weiteres Jahr an Sicherheits-Updates für Windows XP.

Lesen Sie HIER weiter

c't wissen Windows: So können Sie XP weiternutzen (06. April 2014)

Zum Support-Ende von XP erscheint am 7. April das Heft c't wissen Windows. Diejenigen, die auf XP nicht verzichten können, bekommen Anleitungen, wie sie das dank Isolation ohne Risiko tun, die anderen finden alles Wichtige zur Neuinstallation.

Lesen Sie HIER weiter

US-Jurist: Microsoft sollte zu Windows-XP-Support gezwungen werden (07. April 2014)

Bei wichtigen dauerhaften Gütern ist solch ein Zwang möglich, außer wenn – wie im Falle von Windows XP – Copyright oder Patente bestehen. Diese Ausnahme gehört weg, meint der US-Jurist Andrew Tutt.

Lesen Sie HIER weiter

Abschied von Windows XP und Office 2003 (08. April 2014)

Microsoft veröffentlicht zum Support-Ende von Windows XP und Office 2003 vier Security Bulletins. Weitere Updates darüber hinaus gibt es nur für Firmen oder Regierungseinrichtungen im Rahmen eines "Custom Support Agreement".Mit dem heutigen Patchday will Microsoft die Produktpflege für Windows XP und Office 2003 in allen Versionen endgültig einstellen. Die letzten Updates für das Betriebssystem schließen Sicherheitslücken im Internet-Explorer und im System selbst. Hierbei adressiert Microsoft auch die 64-Bit-Edition von Windows XP Professional. Unter Office kümmert sich der Software-Riese ein letztes Mal um Word 2003 und Publisher 2003. Solange die letzten Updates keine neuen Sicherheitslücken aufreißen, die die Redmonder zum nächsten Patchday noch beheben wollen, endet damit die Ära beider Software-Produkte für Privatleute. Die Aktivierungs-Server sollen hingegen weiterlaufen.

Lesen Sie HIER weiter

SafeLock hält XP in der Industrie
künstlich am Leben
(09. April 2014)

Gerade auf Steuerungs- und Kontrollsystemen müssen Windows-Rentner oft auch im hohen Alter noch arbeiten. Trend Micro versucht, diese noch einige Zeit vor Schädlingen zu bewahren. Die Antivirenfirma Trend Micro will Windows-Versionen, die wie Windows 2000 und XP nicht mehr mit Sicherheits-Updates versorgt werden, noch eine dreijährige Schonfrist einräumen. Das Programm SafeLock soll im industriellen Umfeld Steuerungs- und Kontrollsysteme absichern, auf denen die Windows-Dinosaurier vermutlich noch lange nicht in Rente geschickt werden.

Lesen Sie HIER weiter

Ende von Windows XP hilft dem PC-Markt (10. April 2014)

Angesichts des Support-Endes für Windows XP wurden in den vergangenen Monaten viele alte PC ausgetauscht. Das bremste laut Gartner und IDC die Talfahrt des PC Markts.

Lesen Sie HIER weiter

.....Wen wunderts? ;-)


Meine Meinung:

Auch hier zeigt sich wieder deutlich Microsofts Abwrackzwang!
Allerdings sehe ich persönlich diese Thematik weitaus nicht so pessimistisch wie Herr Hendrich,
denn schließlich habe ich es mir schon seit der Einstellung des Supports für
Windows 98, 98SE und Millennium Edition im Juli 2006 erfolgreich zur festen Aufgabe gemacht,
meinen Besuchern weiterhin aktive Hilfestellung und vor allem abwärtskompatible Downloads
auch für ältere Betriebssysteme (z.b: 98 & XP) anzubieten.
Ausserdem gibt es mittlerweile eine sehr große Anzahl von Blogs und Foren mit ähnlicher Zielsetzung.
Insofern möchte ich vorgreifend und durchaus guten Gewissens behaupten:

Auch ältere Systeme sind noch lange nicht am Ende!

Siehe hierzu:

Alle Servicepacks ab XP

Inoffizielle Servicepacks für Win98/SE

Ausdrücklich warnen möchte ich allerdings vor den zurzeit kursierenden Registryhacks zur Erlangung "weiterer XP-Updates" bis 2019.
Für diese Manipulation soll in
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\WPA ein neuer Unterschlüssel "PosReady" erzeugt
und mit dem DWORD
"Installed" (Wert=1) versehen werden. Anschließend kann man dann "weitere Updates" herunterladen.
Dabei wird dem Updateserver eine
abgespeckte XP-Version "Windows Embedded POSReady 2009" vorgegaukelt,
wie sie z.B. auch weiterhin noch auf
Kassen- und Bankautomaten eingesetzt wird.
Da diese aber
nur einen Bruchteil der normalen XP-Ressourcen enthält, sind auch deren spezifische Updates
logischerweise sehr beschränkt und daher vom Umfang her für eine
XP Vollversion keinesfalls ausreichend.

Genaueres dazu können Sie u.a. in folgender Heise-Meldung nachlesen:

Warnung vor Update-Hack
für Windows XP
(26. Mai 2014)

Mit einem Trick kann man dem Update-Server von Microsoft vormachen, man betreibe eine Spezialversion von Windows XP, die noch bis April 2019 mit Updates versorgt wird.
Das ist allerdings nicht ganz ungefährlich....

Lesen Sie HIER weiter

DER TECHNODOCTOR

(Stand: 15.01. 2014)


B. Die Evolution des Internets
(Stand: 02.03. 2011)

Abgesehen von den hier bisher diskutierten, meist völlig überflüssigen Abwrackbestrebungen
einer profitgesteuerten Industrie gibt es aber auch
unabwendbare Prozesse,
die ein Upgrade der bestehenden Technik
zwingend nötig machen.
Einer dieser Prozesse ist u.a. das mittlerweile schon fast exponentielle Wachstum des Internets.

Keine Frage: Wenn der aktuelle Boom des Internets so weitergeht wie bisher gehen uns weltweit irgendwann
die noch freien IP-Adressen aus. Dies würde natürlich eine sofortige Stagnation des weiteren Wachstums
dieses wichtigen Mediums bedeuten. Die "
Number Resource Organization" (NRO), in der alle Registrare
von IP-Adressen vereint sind, beobachtet alle diese Entwicklungen weltweit sehr genau.
Sie teilte 2010 schließlich mit, dass zu diesem Zeitpunkt die aktuellen Rest-Ressourcen an noch freien IP-Adressen unter IPv4
nur noch weniger als 10 % betragen haben sollen, es könne jedoch nicht genau vorhergesagt werden,
wann auch diese letzten IPv4-Adressen aufgebraucht sein würden.
Man rechne aber durchaus schon in den Jahren
2011-2012 mit der endgültigen Erschöpfung der IPv4 Ressourcen.
Es spricht also vieles dafür, dass die unverzügliche Umstellung auf
IPv6 schon in Kürze absolut notwendig sein wird.

Am 14. und 15. Mai 2009 fand der zweite deutsche IPv6-Gipfel am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam statt,
auf welchem ein "nationaler Aktionsplan" des sog. "
Deutschen IPv6 Rates" zum Umstieg auf IPv6 beschlossen wurde.
Dieser Aktionsplan wird seitdem ständig aktualisiert.
Sie können diesen Aktionsplan als PDF-Datei hier downloaden:
IPv6-Aktionsplan.pdf


Dabei sollte der Wechsel von IPv4 auf IPv6 grundsätzlich in
drei Schritten erfolgen:

Im ersten Schritt sollten Provider und Organisationen angeblich schon bis 2010 - und zunächst noch freiwillig - das neue
IPv6
anbieten sowie alle öffentlichen Router auf das neue Protokoll umgestellt werden.

Im
zweiten Schritt sollen diese Maßnahmen dann sowohl für Organisationen als auch Internetanbieter verpflichtend sein.

Der dritte Schritt soll dann nach der eigentlichen Umstellung auf IPv6 zusätzlich eine gewisse Abwärtskompatibilität
durch parallel angebotene IPv4 Adressen gewährleisten, um bestimmte noch auf IPv4 angewiesene Dienste wieder einzubinden.

Mehr darüber finden Sie auf den Internetseiten des Deutschen IPv6 Rates:
http://www.ipv6council.de/index.html?L=1

Bisher wurden IP-Adressen im Rahmen des alten Standards IPv4 (= Internet Protokoll, Version 4) bereitgestellt.
Das bisherige System beruhte auf einer Zahlenkombination von 6 Gruppen zu 1-3 Ziffern, wie z.B.:
120.34.56.890.
Das schränkt natürlich die Zahl der möglichen IP-Adressen stärker ein als beim geplanten, zukünftigen Standard IPv6
(= Internet Protokoll, Version 6), mit 8 Gruppen zu 1-4 Ziffern
plus Buchstaben, wie Z.B.:
1234.45.0.0.abc1.008.0.ef78.
Zwar sollten die meisten (neueren!) Rechner und Betriebssysteme mit der geplanten Umstellung ohne Probleme klarkommen,
da zumindest ab Windows Vista IPv6
Unterstützung bereits vorhanden ist und auch für WinXP noch ein entsprechendes Update
verfügbar gemacht werden dürfte. Ältere Betriebssysteme wie Win 98/SE/ME trifft es allerdings hart.
Mit der Einführung von IPv6 dürften weltweit eine große Anzahl von Rechnern ihre bisherige Internettauglichkeit ersatzlos einbüßen
und deren Besitzer nun endgültig gezwungen sein, neue Hard- und Software anzuschaffen.
Dass hiermit ein Milliardengeschäft für Industrie und Softwareschmieden verbunden ist, versteht sich natürlich von selbst.

Der endgültige Countdown beginnt dann am 8.Juni 2011 mit dem sog. "World IPv6 day", an dem zunächst ein Dual-Stack-Betrieb
auf mehreren großen Webseiten getestet werden soll.

Wenn Sie wissen wollen, ob ihr PC und Ihr Internetzugang bereits IPv6-tauglich sind oder nicht, empfehle ich Ihnen diese Testseite:

http://test-ipv6.com

Sie analysiert Ihr System und Ihren Zugang auf IPv6 Konnektivität und teilt Ihnen das Ergebnis in einer Zusammenfassung wie im folgenden Screenshot mit:

In diesem aktuellen Beispiel wird zwar am 8. Juni 2011 mit dem getesteten System noch nicht allzuviel passieren, uneingeschränkte Internetnutzung
ist aber zukünftig nur noch dann gewährleistet, wenn die Inhalte sowohl unter IPv4 als auch IPv6
gleichzeitig verfügbar sind.

Über die mit IPV6 verbundenen Sicherheitsrisiken können Sie sich in folgendem, 53 minütigen Video informieren:

IPv6 und die Sicherheit (27.Mai 2011)

Der Sicherheitsexperte Marc Heuse gibt eine Einführung zur aktuellen Situation bei IPv6
und die damit verbundenen Sicherheitsprobleme.
Auf dem CCC-Kongress 2010 (27C3) hielt der international anerkannte -Sicherheitsexperte
Marc Heuse
einen Vortrag über
Recent advances in IPv6 insecurities, der einen guten Einstieg
in die Sicherheitsprobleme rund um IPv6 gibt.

Sehen Sie HIER das englischsprachige Video


Meine Meinung:

Leider sind ja heutzutage die altbewährten Sprüche der Pionierzeiten wie
"Never change a running system" weitgehend aus der Mode geraten.

(Siehe dazu: "Never change a running system" )

Aber Neues muss keineswegs zwangsläufig auch besser sein! Grundsätzlich wird hier zunächst mal Entwicklung auf Kosten der Kunden betrieben.
Gerade wenn die ersten, in der Regel noch harmlosen Kinderkrankheiten eines neuen Produktes überstanden sind,
werden mit der Zeit dann oft noch viel erheblichere Macken und schwere Sicherheitsmängel erkennbar.
Daher ist es sicher nicht falsch, zumindest zweigleisig zu fahren und sich im Zweifelsfalle lieber auf altbekannte Produkte zu verlassen,
als blind irgendwelchen angesagten Novitäten zu vertrauen! Das betrifft in ganz besonderem Maße die IT-Branche.

Zudem zeigt sich allmählich ein gewaltiger Pferdefuß:
Spätestens seit der glorreichen Entwicklung umsatzfördernder Upgrade-Abwrack-Spiralen durch ein von industrieller Seite künstlich
aufgeblähtes Bedrohungspotential sind die mittlerweile als obligat definierten Sicherheitsstandards aufgrund fachlicher Überforderung
für den durchschnittlichen Nutzer eher ineffizient und kontraproduktiv. Gerade die neueren Browser und Systeme verführen den Nutzer
nur zu leicht dazu, sich in Unkenntnis und blindem Vertrauen auf das Sicherheitsmanagement der Software in höchst suspekte Webumgebungen
zu begeben und sich durch Nutzung erweiterter Funktionalitäten überhaupt erst zum Ziel wirklich gefährlicher Attacken zu machen.

XP war gestern...Statt Longhorn kam VISTA und schließlich Win 7!
Leider hat sich diese inflationäre Tendenz des "Verfallsdatums" von Betriebssystemen mittlerweile extrem verschärft,
da die meiste Software einschließlich der fürs Surfen wichtigen Internet-Browser in den aktuellen Versionen
nur noch von Betriebssystemen ab Win XP aufwärts unterstützt werden.

Auch die Webanbieter selbst zwingen dem User immer neuere Flash- Java-, und Readerversionen auf.
Sicherheitstechnisch bedenkliche Module auf Aktive-X- und Javascriptbasis werden zur Regel.
Die dadurch erzielten Gewinne an Funktionalitätsbandbreite und Performance moderner Webseiten erfordern einerseits immer neue Browser,
Die damit zugleich verbundene erhöhte Angreifbarkeit der Systeme andererseits ständige, zusätzliche Sicherheitsupdates sowie neue,
externe Sicherheitsprogramme, die aber aktuell fast ausnahmslos auch nur noch auf XP / VISTA / und Win7 Plattformen laufen
und normalerweise auch nur noch dort installiert werden können.

Nun, wir schreiben das Jahr 2010, und es hat mittlerweile wohl nicht mehr
viel Sinn gegen
XP und Win 7 zu wettern, vor allem deshalb,
weil die (im Gegensatz zu 98/SE) zugegeben einfachere Handhabung und
scheinbar größere Stabilität der Systeme viele User in gefährlicher
Zufriedenheit schwelgen lassen.
Mal ganz abgesehen von dem Microsoft-Megaflop "
VISTA", einem System das eigentlich niemand wollte:
Der große Erfolg von XP hat leider vielen den klaren Blick auf die schleichende System-Enteignung
und heimlichen Kontrollmöglichkeiten durch Microsoft vernebelt,
die ich nach wie vor extrem bedenklich finde. (Siehe dazu auch meinen Beitrag von 2002:
Windoofs XP)

Mittlerweile gehört ja nun auch
XP schon zu den "älteren" Veteranen und
Microsoft hat seit dem
12.Juli 2010 nun auch den normalen Support für Win XP/ SP2 eingestellt.
Der Support für SP3 soll zwar angeblich noch bis
2014 fortgesetzt werden, dennoch empfiehlt man dringend und angeblich
"...wegen der erhöhten sicherheitstechnischen Anforderungen aufgrund des gestiegenen technischen
Niveaus der kriminellen Internetszene..." ein Upgrade auf Win 7. (Natürlich, was auch sonst?)
Dass aber gerade viele der neuen und angeblich sichereren technischen Features überhaupt erst zu einem Anstieg der kriminellen Möglichkeiten geführt haben und auch unter Win 7 sicherlich weiterhin führen werden, bleibt natürlich dabei weitgehend unerwähnt.

Wer einmal aufmerksam die Newsletter auf meinen Seiten oder auch direkt auf
Heise.de verfolgt,
der bekommt sehr rasch den (durchaus richtigen) Eindruck, dass sich gerade durch die jeweils aktuellsten Upgrades und Sicherheitsupdates offensichtlich schon nach kurzer Zeit immer wieder neue Sicherheitslöcher auftun, die nach entsprechender Veröffentlichung dann auch ausgiebig zu kriminellen Aktionen einladen und somit immer wieder die Notwendigkeit weiterer Updates/Upgrades begründen, sowie schließlich erneut zum mittlerweile ja wohlbekannten
"Abwracken" führen müssen.

Diese "
Upgrade-Abwrack-Spirale" hat logischerweise kein Ende und ist natürlich zugleich
der effektivste Motor der Hard- und Softwarebranche überhaupt.
Dabei erkennt man deutlich zwei Tendenzen:
Die
erste basiert gezielt auf fehlender Abwärtskompatibilität neuerer Anwendungen und Features.
Die
zweite dagegen auf dem künstlich gesteigerten Sicherheitsbewusstsein einer Klientel von Usern, ohne deren permanente Angst vor dem Spyware, dem damit zusammenhängenden Missbrauch ihrer Daten, Kompromittierung Ihres Rechners zugunsten von Botnetzen, oder anderen kriminellen Machenschaften die gesamte IT-Branche zu Recht ihr weiteres Wachstum gefährdet sieht.

Was würde ein Betriebssystem schon an Folgeeinnahmen bringen, wenn es
wirklich auf viele Jahre sicher, stabil und zuverlässig wäre?
Meine drei 98-Systeme laufen nun schon seit über 12 Jahren und mein ME-System seit etwa 10Jahren
ohne größere Crashs und mussten bisher auch
noch nie neu aufgesetzt werden.
Allerdings habe ich die Systeme von Anfang an mit zahlreichen Zusatztools versehen, etwas modifiziert,
ganz selten mal Dateien repariert und vor allem rundum regelmäßig gewartet.
Dabei verstehe ich unter "Wartung" aber keineswegs das kritiklose Installieren irgendwelcher von den Herstellern
proklamierter Sicherheitsupdates, sondern vor allem das Aufspüren und Löschen von überflüssigen oder fehlerhaften Dateileichen im System und der Registry, sowie dem regelmäßigen Scan mit Antivirenprogrammen Rootkiscannern und Antispywaretools.
Kunden mit entsprechenden Fachwissen und der Intension zur regelmäßigen Systempflege sind in der der IT-Branche
natürlich nicht gerade beliebt, bringen sie doch reichlich Stress durch Reklamationen, kritische Veröffentlichungen über Bugs und Datenpannen sowie PR-schädliche Userblogs in ihre "innovative" Vertriebspolitik.
Vor allem können Hersteller und Distributoren bei solchen Kunden nur sehr begrenzt auf Einnahmen durch Folgekosten hoffen.
Also musste natürlich langfristig irgendein ultimativer Zwang zum Upgrade oder Neukauf geschaffen werden....

Das fing seinerzeit schon unter Dos und Win 3.11 mit den ersten primitiven
Viren und später Würmern und Trojanern an, und entwickelte sich seitdem immer weiter.
Bis kurz vor der Jahrtausendwende wurde man noch geradezu als paranoid belächelt,
wenn man etwa eine Firewall und einen Virenscanner auf dem Rechner hatte. Heute ist das schon absoluter Standard.
Dabei kam das explosionsartige Ansteigen der Internetkriminalitätsrate allen kommerziellen Entwicklern natürlich sehr gelegen.
Was anfangs nur eine relativ kleine, erlauchte Gruppe von Hackern Crackern und Scriptkiddies aus verschiedenen,
vieleicht eher "sportlichen" oder gar moralischen Gründen begannen, machten sich schon bald auch kriminelle Elemente zu eigen.
Heute dominieren in zunehmendem Maße weltweit agierende, mafiöse Strukturen und erreichen alleine
durch Datenspionage und professionellen Datenhandel, sowie durch Betreiben als auch Vermieten von Botnetzen
weltweit vermutlich Umsätze im mehrstelligen Milliardenbereich. Dass natürlich auch die Industrie an solchen Entwicklungen zwangsläufig auf Kosten kollateral geschädigter Kunden profitiert, ist wohl kaum zu übersehen!

Der Verdacht liegt also nahe, dass zumindest ein Teil der heutigen Bedrohungen möglicherweise gewollt
und hausgemacht sein könnte, d.h. sowohl von den Herstellern der Zielsoftware (Betriebssysteme und Programme)
als auch einer Reihe von Securityfirmen selbst programmiert, oder zumindest in Auftrag gegeben wurde,
um ganz gezielt den Zwang des Users zu teuren Upgrades und Neukäufen zu forcieren.

Die tatsächliche Existenz eines globalen Netzwerkes oder zumindest einzelner Querverbindungen zwischen krimineller Szene und offiziell renommierter Soft- und Hardwareindustrie sollte man auf jeden Fall nicht vorschnell nur als spinnerte Verschwörungstheorie abtun!
Zwar konnte bisher in dieser Richtung noch nicht allzuviel an Fakten bewiesen werden, aufgrund der Verhaltensweisen bestimmter Firmen wie schon in einem meiner Beiträge von 2004 beschrieben, wurden z.B. beim sogenannten "
Delisting " bereits nachprüfbare Indizien erkennbar, die meiner Ansicht nach sehr wohl das Vorhandensein solcher Netzwerke zumindest in die Nähe der Wahrscheinlichkeit rücken!
Und genau
dieser Wahrscheinlichkeit sollte sich jeder normal denkende Mensch bewusst sein, bevor er sich der zahlreichen Möglichkeiten des Internets und der übrigen neuen Medien bedient, Onlinshops oder Onlinebanking nutzt, und direkt oder indirekt persönliche Daten ins Netz stellt.

(Stand 01.08.2010)


UPDATE 2012:

Nicht nur Software und reine IT-Produkte sind vom Abwrackzwang betroffen!
Er betrifft streng genommen
alle käuflichen Produkte von der Haarbürste bis zum Automobil.
In der Regel halten heutige Produkte allerhöchstens noch 2-3 Jahre.
Das entspricht ziemlich genau dem Ablauf der zugehörigen Garantiefristen.

Daher stellt sich die Frage: Gibt es womöglich sogar ein eingebautes Verfallsdatum?
Warum gehen viele Elektrogeräte ausgerechnet kurz nach Ablauf der Garantie kaputt?
Stern TV hat den Test gemacht:

In der SternTV Sendung vom 09.05.2012 wurden z.B. defekte Drucker und TFT-Monitore deren Reparatur im Service sich angeblich nicht mehr lohnen würde
vor den Augen der Zuschauer in wenigen Minuten wieder betriebsbereit gemacht. Auch hier führten winzige Ursachen (z.B. zu klein dimensionierte Elkos in den Monitoren oder ein vermutlich in der Firmware von Druckern integrierter Blackout-Timer) zum Totalausfall der Geräte. Das hat natürlich System und soll die Kunden zum Kauf von Neugeräten zwingen.

Mehr darüber hier:
http://www.stern.de/tv/sterntv/grosser-stern-tv-test-haben-elektrogeraete-ein-eingebautes-verfallsdatum-1824016.html


In der Sendung wurde unter anderem das interessante Portal
www.murks-nein-danke.de des Berliner Diplom-Betriebswirtes (FH)
Stefan Schridde
vorgestellt, das sich ausschließlich mit dem Sammeln und Veröffentlichen der Namen von Geräten und Herstellern
von Produkten mit solch standardmäßig eingebauten"Sollbruchstellen" zum Nachteil des Kunden beschäftigt.

Motto des Portals:
" Zahllose Produkte gehen kurz nach Ablauf der Garantie kaputt. Dieser Murks muss aufhören! Wir fordern nachhaltige Produktverantwortung der Hersteller!
Wir machen hier gemeinsam Murks für alle sichtbar. Dazu brauchen wir viele Meldungen.
Melde jetzt Deine Murkserlebnisse!..."

Murks melden:
Melde Murks, damit andere davon erfahren!

(Stand 10.05.2012)


UPDATE 2015:

Unter dem wachsenden Druck der Medien und Verbraucherschützer, motiviert aber vor allem durch Initiativen wie das Portal
www.murks-nein-danke.de von Stefan Schridde, lassen sich im Jahr 2015 "zarte Tendenzen" in Richtung Produktnachhaltigkeit erkennen.
Angesichts schwindender Ressourcen und wachsender Umweltbelastungen, verursacht vor allem durch Profitgier und Konsumsucht einer
verantwortungslosen Wegwerfgesellschaft, beginnt nun möglicherweise endlich ein fundamentaler Prozess des Umdenkens,
wie Sie folgender Meldung auf Heise.de entnehmen können:

Umweltbundesamt schlägt Lebensdauer-Label für Elektrogeräte vor (25. Juni 2015)

Der Drucker gibt nach drei Jahren den Geist auf, der Fernseher wird schon nach fünf Jahren ersetzt – obwohl er noch funktioniert. Das Umweltbundesamt fordert nun mehr Informationen für Verbraucher. Das Umweltbundesamt bringt eine Mindestlebensdauer-Kennzeichnung für Elektrogeräte ins Spiel. "In den allermeisten Fällen ist das langlebigere Produkt das umweltfreundlichere", sagte UBA-Präsidenten Maria Krautzberger am Donnerstag laut dpa. Die Bundesbürger ersetzten Produkte wie Handys und Fernseher jedoch in immer kürzeren Abständen. Häufig seien die ausrangierten Geräte dabei noch funktionstüchtig.

Lesen Sie HIER weiter

(Stand 25.06.2015)


Zwangs-Download von Windows-10-Upgrades: Microsoft bleibt vieldeutig

Immer wieder herrscht Verärgerung über Fälle von ungefragten Downloads des Windows-10-Upgradepakets unter Windows 7 oder 8.1. Microsoft hat sich nun dazu geäußert – hilfreich war das aber nicht. Immer wieder gibt es Berichte über Fälle, in denen auf PCs mit Windows 7 oder 8.1 der Download des Windows-10-Upgrades erfolgte, obwohl der Anwender es gar nicht haben will. Besonders ärgerlich ist das Herunterladen des rund 3 GByte großen Brockens für Kunden mit volumenbegrenzten LTE-Tarifen.

Lesen Sie HIER weiter

(Stand 11.09.2015)

 

Einen weiteren Schlag ins Gesicht seiner Kunden plant dagegen Microsoft:

Upgrade auf Windows 10 überarbeitet

Microsoft will Anwendern von Windows 7 und 8.1 den Umstieg auf Windows 10 einfacher als bisher machen. Für Verweigerer wird es dabei aber schwerer, auf das Upgrade zu verzichten....

.... Zwangs-Download:

Die Tage der Benachrichtigungen zum Upgrade scheinen aber ohnehin gezählt zu sein: In Bälde will Microsoft Windows 10 als normales "optionales Update" im Rahmen von Windows Update anbieten, ab Anfang nächsten Jahres dann als "empfohlenes Update". Mit Standard-Einstellungen im Windows Update wird Windows 10 dann wie ein normaler Patch heruntergeladen und automatisch installiert. ....

....Wer aber schon das Herunterladen des Pakets verhindern will, etwa weil er eine nach Volumen abgerechnete Internetverbindung benutzt, dem bleibt nichts anderes übrig, als das automatische Einspielen empfohlener Updates in der Systemsteuerung abzuschalten.
Tipps zu den passenden Windows-Einstellungen finden Sie zum Beispiel in c't 23/15....

Lesen Sie HIER weiter

(Stand 30.10.2015)

 

Verbraucherzentrale mahnt Microsoft wegen Windows-10-"Zwangsdownload" ab Update

Sobald Nutzer von Windows 7 und 8.1 das kostenlose Upgrade auf Windows 10 reserverieren, lädt Windows ungefragt die Installationsdateien dafür herunter und drängelt. Dagegen geht die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg nun gerichtlich vor.

Lesen Sie HIER weiter

(Stand 17.12.2015)


UPDATE 2016/2:

Reserviertes Windows 10 erhält Installationscountdown

Windows-7- und -8.1-Nutzer werden Microsoft zufolge demnächst Hinweise erhalten, dass bald das Upgrade auf Windows 10 erfolgt. Voraussetzung sei aber, dass der Nutzer das Upgrade reserviert hat....

....Dass das Upgrade ganz ohne Eingriff des Nutzers installiert wird, ist allerdings unwahrscheinlich. Zumindest die Lizenzbestimmungen dürften abzunicken sein. Wer jedoch nicht darauf achtet, was er mit "OK" wegklickt, muss sich nach Microsofts Willen demnächst wohl darauf gefasst machen, beim Hochfahren von Windows 10 begrüßt zu werden.

Lesen Sie HIER weiter

(Stand 03.02.2016)

 

Upgrade auf Windows 10 per Doppelklick verhindern Update

Microsoft beschreibt inzwischen einen offiziellen Weg, um das Windows-10-Gratis-Upgrade von Windows 7 und 8.1 fernzuhalten. Wir haben die Methode in eine Datei gesteckt, die sich einfach und sekundenschnell anwenden lässt. Wer sein Windows 7 oder 8.1 nicht auf Windows 10 aktualisieren will, musste bislang einen Slalom um Microsofts Versuche der kostenlosen Zwangsbeglückung fahren. Die neueste Idee des Konzerns ist, Anwendern nur noch fünf Tage Zeit zu lassen, bis ein Upgrade erfolgen soll. Doch es gibt auch Positives: Die Drängelei lässt sich einfacher und schneller abstellen als bislang. Mit unserer Datei NoWin10.reg reichen wenige Mausklicks und ein Neustart. UPDATE: Aufgrund einiger Probleme mit den Download der .reg-Datei in einigen Browsern haben wir sie in eine .zip-Datei gepackt. Laden Sie sie hier herunter: NoWin10.zip.

Lesen Sie HIER weiter

Siehe hierzu auch:
Die Abwracker.htm
Ärgernis Nr. 61
Der gläserne Bundesbürger
Jäger und Sammler
Datensammelei-Gegenwind-fuer-Windows
Windows-10-Download-verhindern
Windows-10-Ein-kumulatives-Update-jagt-das-naechste
Aktuelles und Hintergrund zu Windows 10
Windows 10 und die Datensammelei: Gefährlicher Zertifikats-Wirrwarr
Windows-10-Datensammelwut-beherrschen
Windows-10-Neue-Datenschutzbestimmungen-Windows-wird-zur-Datensammelstelle
Windows 10: die ersten Eindrücke vom Upgrade
Let's Play: Eine Tour durch Windows 10
Windows 10: Das ist neu, das ist besser, das ist schlechter
Windows 10 mit Windows Hello: Anmeldung per Gesichtserkennung fällt nicht auf Masken rein
Windows 10 wird im ersten Jahr kostenlos10
Windows-Update installiert Downloader
Windows-10-Downloader: Tipps zur Deinstallation

(Stand 05.02.2016)


LINKS

 

A. Eigene:

Kampf der Browser   Die schwarze Liste   Die schwarze Liste 2   Die schwarze Liste 3   Windoofs XP
                 
delisting   Spycrosoft   Spycrosoft 2   winupdate   winupdate 2
                 
TOOLS   USB Wechseldatenträger   KernelEx-4.5-Beta 2        
                 

B. Fremde:

SternTV Sendung vom 09.05.2012 :

http://www.stern.de/tv/sterntv/grosser-stern-tv-test-haben-elektrogeraete-ein-eingebautes-verfallsdatum-1824016.html

 

Portal von Stefan Schridde:

www.murks-nein-danke.de

 


Alle Servicepacks ab XP

http://winfuture.de/downloadrubrik,28.html


Inoffizielle Servicepacks für Win98/SE

http://www.nandlstadt.com/

http://www.supportnet.de

http://www.mdgx.com

http://www.msfn.org


Microsoft Windows 98 Second Edition -Die letzte Grenze:

http://www.supportnet.de/faqsthread/2360102

 

IT - Forum Freora für Windows 9x (95, 98, 98SE)/ME:

http://www.forum.freora.de/viewforum.php?f=31

 

KernelEx-4.5-Beta2
(Ermöglicht das Installation und Ausführen einiger XP-Programme):

http://sourceforge.net/projects/kernelex/

 

W98 mit RAM bis 4GB, Cache-Spezialitäten:

http://www.winfuture-forum.de/index.php?showtopic=150020

http://www.forum.freora.de/viewtopic.php?f=31&t=3



MaximusDecim BIG IDE-HDD 137GB+ Paket:

http://www.winboard.org/forum/attachments/windows-9x-me/5728d1122675577-endlich-250gb-maxtor-win98se-voll-benutzen-bhdd10e.zip

http://www.supportnet.de/groups/5



Nandlstadt/Winfuture Updatepacks:

http://winfuture.de/downloadvorschalt,1350.html



USB Treiber (Wechseldatenträger) für Win98:

http://www.winfuture-forum.de/index.php?showtopic=67287

http://www.technical-assistance.co.uk/kb/win98se-usb-mass-storage-drivers.php

 

Boot-CDs mit wichtigen Tools
(Zb. USB Mass Storage Treiber, KernelEX, Mediaplayer 9 und DirectX 9c):

http://www.bpa23.host.sk/wupg.html#DED

http://www.msfn.org/board/topic/46581-98-fe-98-se-me-updates-patches-hotfixes/

 

Ältere Programmversionen für Win98:

http://www.oldversion.com



Tools für Win98/SE:

http://www.freora.de/component/option,com_docman/Itemid,52/task,cat_view/gid,30/

 

Bitte beachten Sie:

Falls einige dieser externen Links nicht (mehr) zum gewünschten Download oder gar ins Leere führen sollten,
bin ich gerne bereit, ihnen die gewünschten Dateien oder Infos kostenlos
per E-Mail zukommen zu lassen.
Bitte kontaktieren Sie mich dazu unter
info@techodoctor.de / Stichwort: "Abwracken"


Mein TIPP:

Lassen Sie sich nicht ins Bockshorn jagen oder unter Abwrack-Zwang setzen!
Machen Sie stattdessen immer wieder mal einen ganz dicken Strich durch die Expansionspläne der Konzerne
und boykottieren Sie deren Verkaufskonzepte gezielt durch möglichst langfristige, weitere Nutzung auch Ihrer älteren Programme
und Betriebssysteme! Durch die von Herstellerseite immer wieder künstlich aufgeblähte Panikmache
bezüglich schwerer Sicherheitsmängel der älteren Systeme/Versionen sollten Sie sich dabei keinesfalls beirren lassen!
Vergessen Sie bitte nicht, dass nämlich noch wenige Monate zuvor genau
diese Systeme von den gleichen Herstellern ebenso als "sicherer"
angepriesenen wurden als ihre
damaligen Vorgänger...Und nun soll das alles nur noch gefährlicher, unsicherer Schrott sein?
Ich denke mal, da kann aber irgendwas ja wohl nicht so ganz stimmen...?

Ausserdem: Jedes System lässt sich mit einem entsprechenden technischen Aufwand kompromittieren,
solange dafür ein echter Bedarf besteht.
Dieser Bedarf bezüglich der älteren Systeme dürfte mittlerweile aber eher rückläufig sein,
da nämlich auch die potentielle Angreiferszene dem aktuellen Hype folgt und sich bevorzugt auf die neuen Systeme spezialisiert hat.
Die älteren Systeme rutschen seitdem immer weiter aus dem Zielfokus und könnten mit entsprechend engen Sicherheitseinstellungen
in Zukunft durchaus weniger gefährdet sein als ihre aktuellen Nachfolger.
Ich jedenfalls werde auf meinen Seiten weiterhin die alten Systeme pflegen sowie kommentieren und vor allem abwärtskompatibel bleiben!
Dazu biete ich unter
TOOLS und insbesondere in meinem Downloadbereich zahlreiche Programme und Tipps an,
die ich Ihnen
aufgrund eigener Tests zumindest bis zu einer bestimmten Version problemlos auch für ältere Systeme empfehlen kann.
Manche dieser Tools stehen daher auch gleich in zwei oder mehreren Versionen zum Download zur Verfügung.
Bitte beachten Sie unbedingt die betreffenden Warnungen und Hinweise auf meiner Downloadseite.

Ausserdem gibt es speziell zum Thema auch einige deutschsprachige Foren ,
welche wie ich wertvolle Tipps,Tricks und Tools im Umgang mit Win 98 einschließlich entsprechender Downloads anbieten.
Bitte beachten Sie dazu meine obige
Linkliste.

Sollten auch Sie noch ein älteres System pflegen, und vielleicht sogar einige Tipps oder Links
zum Thema "alte Betriebssysteme" kennen, freue ich mich jederzeit über entsprechende Resonanz!
Kontaktieren Sie mich dazu bitte unter
info@techodoctor.de / Stichwort: "Abwracken"

 


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